Single Daily
af

Lars Geerdes

Uffe Elbæk vor neuer Parteigründung

Als »Freie Grüne Stimmen« haben die aus der Partei ausgetretenen Abgeordneten der »Alternativet« ein neues Projekt ins Leben gerufen.
Als »Freie Grüne Stimmen« haben die aus der Partei ausgetretenen Abgeordneten der »Alternativet« ein neues Projekt ins Leben gerufen.

Kopenhagen. Die vier aus der Partei »Alternativet« ausgetretenen Folketingsabgeordneten haben unter dem Namen »Freie Grüne Stimmen« eine Bürogemeinschaft auf Christiansborg gegründet.

»Wir haben einige gemeinsame Werte und Erfahrungen von ’Alternativet’«, sagte der Gründer der »Alternativet«, Uffe Elbæk. Gegenüber der Zeitung »Kristeligt Dagblad« unterstrich er, dass es sich noch nicht um eine Partei handle. »Das kann aber noch kommen«, sagte er.

Zusammen mit Rasmus Nordqvist, Sikandar Siddique und Susanne Zimmer kehrte Elbæk seiner eigenen Partei am 9. März den Rücken, kurz nachdem Josephine Fock zur neuen Parteichefin gewählt worden war. Damit hat »Alternativet« mit Torsten Gejl jetzt nur noch einen Abgeordneten im Folketing.

Laut Elbæk haben die vier einen »politischen Vertrag« geschlossen. Sie repräsentieren sich nun gegenseitig in den Ausschüssen, zu denen sie bereits gehören, und bei Zusammenkünften mit anderen Politikern hat jeder jeweils das Mandat der drei anderen im Rücken.

»Juristisch sind wir keine Partei, aber trotzdem eine Fraktion«, sagt Uffe Elbæk. Die »Freien Grünen Stimmen« wollen auch wie die anderen wöchentliche Fraktionssitzungen abhalten.

Uffe Elbæk, Gründer der Partei »Alternativet«, hat mit den »Freien Grünen Stimmen« ein neues politisches Projekt ins Leben gerufen. Niels Christian Vilmann, Ritzau Scanpix

kommentar
deling del

Skriv et svar