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Lars Geerdes

SAS trennt sich von weniger Mitarbeitern

Statt wie angekündigt 1700, wurden von der skandinavischen Fluggesellschaft am Montag »nur« 1593 Kündigungen ausgesprochen.
Statt wie angekündigt 1700, wurden von der skandinavischen Fluggesellschaft am Montag »nur« 1593 Kündigungen ausgesprochen.

Kopenhagen. Wie die meisten Fluggesellschaften ist auch die skandinavische SAS nur mit schwersten Verlusten durch die Coronakrise gekommen. Daher wurden von der SAS schon im April Massenentlassungen angekündigt, von denen 1700 Mitarbeiter (aller Geschlechter) in Dänemark betroffen sein sollten.

Am Montag haben denn auch 1593 SAS-Angestellte ihre Kündigung bekommen – also weniger als angekündigt -, die umgerechnet 1400 Vollzeitstellen entsprechen.

»Die Coronakrise hat die SAS so stark getroffen, dass wir nun um unser Überleben kämpfen«, heißt es von SAS. Die skandinavische Fluggesellschaft SAS kämpft wegen der Coronakrise ums Überleben. Foto: Liselotte Sabroe, Ritzau Scanpix-Archiv

Wie die SAS in einer Mail an die Nachrichtenagentur Ritzau mitteilt, trennt sich das Unternehmen von 176 Piloten, 684 Flugbegleitern und 586 Kollegen, die auf Flughäfen zum Beispiel mit der Gepäckverteilung beschäftigt sind. Des Weiteren wurden 51 administrative und 96 technische Mitarbeiter entlassen.

Besserung erst 2020 erwartet

Damit sind knapp ein Drittel der dänischen Piloten (490) und gut die Hälfte des Kabinenpersonals (1200) ihre Jobs los.

Die SAS betont in ihrem Schreiben, dass sie hoffe, mit steigender Nachfrage nach der Coronakrise auch wieder Mitarbeiter einstellen zu können. Dies werde aber erst im Jahr 2022 erwartet.

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