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Lars Geerdes

Corona hält sich weiter auf niedrigem Niveau

Mit nur noch 127 stationär behandelten Covid-19-Patienten ist der niedrigste Stand seit dem 17. März erreicht.
Mit nur noch 127 stationär behandelten Covid-19-Patienten ist der niedrigste Stand seit dem 17. März erreicht.

Kopenhagen. Die Zahl der Patienten, die wegen einer Infektion mit dem Coronavirus stationär behandelt werden, fällt in Dänemark immer weiter. Mit Ausnahme von Ausreißern an einzelnen Tagen ist diese Tendenz schon seit Anfang April zu beobachten. Am Mittwoch lagen noch 127 Patienten im Krankenhaus (14 weniger als am Vortag), von denen (unverändert) 25 intensiv behandelt und 16 künstlich beatmet wurden (minus 2). Diese Zahlen bedeuten einen Tiefstand für die Zeit seit dem 17. März, als die Pandemie sich noch stark ausbreitete.

Immer mehr Menschen lassen sich auf das Coronavirus testen. Hier ist es der Bürgermeister von Maribo, Holger Schou Rasmussen, bei dem ein Rachenabstrich genommen wird. Foto: Claus Bech, Ritzau Scanpix

74 Prozent der Covid-19-Patienten befinden sich in Krankenhäusern der Hauptstadt oder auf Seeland, während Fünen und Jütland wesentlich geringer von der Pandemie betroffen sind.

Mit drei neuen Todesfällen seit Dienstag ist die Gesamtzahl der Verstorbenen, die mit dem Virus infiziert waren, auf 554 gestiegen. Die meisten der Verstorbenen waren über 70 Jahre alt und litten an Vorerkrankungen.

Wie das Staatliche Seruminstitut am Mittwoch weiter berichtete, bleibt vorläufig auch die Zahl der neu Infizierten auf niedrigem Niveau. Mit bis Mittwoch 73 neu positiv Getesteten, ist die Gesamtzahl der Infizierten auf 11.117 gestiegen. Seit zehn Tagen hält sich die täglich bekannt gegebene Zahl der neu Infizierten unter 100, bei gleichzeitig steigender Zahl der durchgeführten Tests.

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