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Lennart Adam

Liana möchte am Leben teilhaben

Die sechsjährige Liana-Marie ist körperlich schwerst-mehrfachbehindert. Um trotzdem mobil zu bleiben, benötigt ihre Familie ein größeres Auto.
Die sechsjährige Liana-Marie ist körperlich schwerst-mehrfachbehindert. Um trotzdem mobil zu bleiben, benötigt ihre Familie ein größeres Auto.

Liana-Marie ist körperlich schwerst-mehrfachbehindert und verbringt einen Großteil ihres Lebens im Rollstuhl. Das hält sie allerdings nicht davon ab, ihr Leben zu genießen. Damit sie sich selbstständig bewegen kann, hat sie seit kurzem einen E-Rollstuhl, was allerdings dazu führte, dass das Auto der Familie für sie und ihre drei Halbgeschwister zu klein geworden ist. Ein neues Auto muss also her. 55.000 Euro benötigt die Familie nun, um sich solch ein Auto leisten zu können.

Allein der Umbau, um Lianas Rollstuhl problemlos transportieren zu können, kostet zwischen 10.000 und 15.000 Euro. Zuviel, um es alleine zu finanzieren. Daher hat sich die Just-Hansen-Stiftung bereit erklärt, der Familie unter die Arme zu greifen und ihr beim Sammeln von Spenden zu helfen. Die Flensburger Stiftung setzt sich bereits seit vielen Jahren für Kinder mit körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen ein.

Die sechsjährige Liana möchte trotz ihrer körperlichen Beeinträchtrigung am Leben teilhaben und mobil bleiben. Foto: Privat

»Liana ist gerne mit ihrer Familie unterwegs. Aber entweder muss sie alleine mit ihrem Vater im Auto fahren, oder ihr Vater fährt mit ihren Halbgeschwistern und sie fährt mit ihrer Mutter im Zug hinterher«, erklärt Svenja Thomsen von der Just-Hansen-Stiftung.

Rund 20.000 Euro hat die Stiftung bereits gesammelt, darunter 5000 Euro von der Christof-Husen-Stiftung und 5000 Euro von Lianas Familie. 10.000 sind außerdem von verschiedenen privaten Spendern, beim mbw-Spendencup sowie den Erlösen eines Benefizkonzerts des Förde­radios zusammengekommen.

»Wir benötigen noch einige Spenden, um unser Ziel zu erreichen. Wir hoffen sehr, dass wir es bis zum Sommer schaffen können«, sagt Svenja Thomsen. Dann nämlich muss sich Liana einer Operation unterziehen und die darauffolgenden Monate liegend verbringen. Ihren Rollstuhl kann sie entsprechend einstellen; ohne ein Auto, in dem dieser transportiert werden kann, ist sie aber gezwungen, drei Monate im Haus zu bleiben, erklärt Svenja Thomsen.

»Sie sollte eigentlich im Sommer in die Schule kommen, die Einschulung verschiebt sich aber nun aufgrund der Operation um ein Jahr. Hätten wir bis zum Sommer das Auto, könnte sie allerdings trotzdem weiter am Leben teilhaben«, sagt Svenja Thomsen.

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