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Lennart Adam

Generationswechsel bei der Museumswerft

Werftgründer Uwe Kutzner bereitet sich mit 79 Jahren auf seinen Ruhestand vor. Einen Nachfolger hat er in der Person des Bootsbaumeisters Tobias ­Fi­scher gefunden.
Werftgründer Uwe Kutzner bereitet sich mit 79 Jahren auf seinen Ruhestand vor. Einen Nachfolger hat er in der Person des Bootsbaumeisters Tobias ­Fi­scher gefunden.

»Ich habe das jetzt lange genug gemacht«, sagt Uwe Kutzner und blickt kurz aus dem Fenster des Werftcafés über das Gelände der Flensburger Museumswerft, die er 1996 gemeinsam mit einigen Weggefährten aus dem Nichts aufgebaut hat und seitdem leitet. Nein, den sprichwörtlichen Hammer an die Wand hängen möchte der Bootsbauer noch nicht, aber seinen langsamen Übergang in den verdienten Ruhestand hat der 79-Jährige bereits eingeleitet. Vor etwa einem Jahr hat sich Kutzner den Bootsbaumeister Tobias Fischer als Miteigner der Werft mit ins Boot geholt, den er seitdem als seinen Nachfolger aufbaut. Zum gleichen Zeitpunkt hatte auch die Betreiberin den Betrieb des Werftcafés gekündigt, das seitdem von Fischers Partnerin Birthe Pommerening geführt wird (siehe nebenstehenden Artikel).

»Es wird ein fließender Übergang. Ich habe auch schon eine Vorstellung davbon, wann es ganz offiziell an Tobias und Birthe übergeht. Das wird zum 25-jährigen Jubiläum der Werft im Jahr 2021 sein«, erklärt er. Dann ist Kutzner 81 Jahre alt. Trotzdem will er sich gerne weiter um einige Dinge kümmern. »Gemeinnützige Arbeit erfordert sehr viel Einsatz. Zu tun gibt es in der Werft genug«, erklärt er.

Zwei Generationen am Werk: Nach fast 25 Jahren will Uwe Kutzner (rechts) die Museumswerft voraussichtlich 2021 an seinen Miteigner Tobias Fischer übergeben. Fotos: Tim Riediger

Zwei Generationen am Werk: Nach fast 25 Jahren will Uwe Kutzner (rechts) die Museumswerft voraussichtlich 2021 an seinen Miteigner Tobias Fischer übergeben. Fotos: Tim Riediger

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