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Timo Fleth

Finale der Segel-Bundesliga vor Glücksburg

Der Flensburger Segel-Club ist bereits in sicherem Fahrwasser, der Schlei Segel-Club kämpft noch um den Klassenerhalt.
Der Flensburger Segel-Club ist bereits in sicherem Fahrwasser, der Schlei Segel-Club kämpft noch um den Klassenerhalt.

Das Finale der 1. Und 2. Deutschen Segelbundesliga findet vom Donnerstag, dem 17. Oktober bis Sonnabend, dem 19. Oktober vor Glücksburg statt. Veranstalter ist der Flensburger Segel-Club mit Unterstützung der Hanseatischen Yachtschule und der Eberhard Wienholt Stiftung (EWS). Fünf Spieltage für die je 18 Vereine in jeder Liga haben bereits quer durch Deutschland auf dem Starnberger See, dem Bodensee und dem Wannsee sowie vor Travemünde und auf der Kieler Innenförde stattgefunden, bevor es zum großen Finale auf die Flensburger Förde geht.

Mit dabei natürlich der Flensburger Segel-Club mit seinem Steuermann Jan Hauke Erichsen und der restlichen Crew Nils Drewoniok, Tobias Konow und Cedric Menzel.

Die Bahnen, werden vor dem Yachthafen Glücksburg und der Dampferbrücke Glücksburg ausgelegt. Wie bei der Segelbundesliga üblich werden die 18 Vereine in 16 Flights aufgeteilt. Jeder Flight besteht aus 3 x 6 Booten, die vom Veranstalter gestellt werden. Gesegelt werden Boote der J-70 Klasse, die mit 4 oder 5 Seglern (reine Frauencrews) besetzt werden. Eine Wettfahrt dauert dabei nur rund 15 Minuten.

Für Zuschauer wird es im Yachthafen Glücksburg am Freitag und Samstag einen Livekommentar geben.

Die Veranstaltung schließt am Sonnabend, um 17 Uhr mit der Ehrung der Tagessieger ab. Anschließend wird dem siegreichen Team die Meisterschale überreicht. Sofern die Wetterlage es zulässt, wird alles vor der Bootshalle der Hanseatischen Yachtschule stattfinden. Das Gelände ist öffentlich zugänglich und enger Kontakt zu den Seglern möglich und erwünscht.

Jeweils die punktletzten 4 Vereine müssen die jeweilige Liga als Absteiger verlassen, die 4 besten aus der 2. Liga steigen in die 1. Liga auf.

Als Tabellenführer der 1. Liga geht der Verein Seglerhaus am Wannsee in das Ligafinale. Der letztjährige Deutsche Meister Norddeutscher Regatta Verein aus Hamburg kann seinen Titel nicht mehr verteidigen. Er liegt mit deutlichem Punktrückstand derzeit auf Platz 4 der aktuelle Tabelle.

Der FSC hat nach einem schwachen Saisonstart die Kurve bekommen und konnte bereits am vergangenen Spieltag den Klassenerhalt sichern. Derzeit noch auf Platz zehn liegend, rechnen sich die Lokalmatadoren um Steuermann Erichsen noch Chancen auf einen einstelligen Tabellenplatz aus.

Anders hingegen die Lage beim Schlei Segel-Club. Die Schleswiger Bundesligasegler kämpfen auf Platz 13 liegend noch mit dem Abstiegsgespenst und werden auf der Flensburger Förde voll gefordert sein.

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