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Ruwen Möller

Die SG erhält Lizenz

Die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) hat am Donnerstag entschieden und mitgeteilt, dass alle Vereine in der 1. und 2. Bundesliga die Lizenz für die Spielzeit 2020/21, teilweise mit der Auflage der Begrenzung des Personalaufwands, erhalten. Somit hat auch der Deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt die Lizenz für die nächste Spielzeit bekommen.

In der Presseerklärung der HBL heißt es: »Mit dieser Entscheidung, die unter dem Vorbehalt der jeweiligen sportlichen Qualifikation steht, will die Lizenzierungskommission ein positives, motivierendes und absolut notwendiges Zeichen an die Klubs senden. Diese beweisen sich in diesen schwierigen Zeiten täglich als Krisenmanager und unternehmen alles ihnen Mögliche, um der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen erfolgreich entgegenzutreten.«

Bereits vor einigen Tagen hatte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann, dass bei der Lizensierung die Coronakrise berücksichtigt werden müsse. Dies wurde nun umgesetzt.

Die SG hat die Lizenz für die nächste Saison erhalten. Archivfoto

Lediglich die HSG Krefeld erhält keine Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der Saison 2020/21. Der Zweitligist hatte den Lizenzantrag nicht fristgemäß innerhalb der Ausschlussfrist zum 1. März 2020 bei der Lizenzierungskommission eingereicht.

Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie zum jetzigen Zeitpunkt nicht überschaubar sind, hat die Lizenzierungskommission alle Vereine zu einer außerordentlichen Nachlizenzierung bis Ende August 2020 verpflichtet, in der Hoffnung, dass dann mehr Klarheit sowohl über die Fortsetzung des Spielbetriebs als auch über wesentliche finanzielle Auswirkungen der Corona-Pandemie besteht.

Derzeit ist der Spielbetrieb noch bis zum 22. April ausgesetzt. Wie es danach weitergeht, muss laut Bohmann »spätestens Anfang Mai« entschieden werden.

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