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Lennart Adam

Breite Kritik gegen neue Zentralklinik

Die Entscheidung der beiden Krankenhausträger Diako und Malteser, keine Schwangerschaftsabbrüche in der geplanten Zentralklinik vorzunehmen, stößt auf massive Ablehnung in der Politik.
Die Entscheidung der beiden Krankenhausträger Diako und Malteser, keine Schwangerschaftsabbrüche in der geplanten Zentralklinik vorzunehmen, stößt auf massive Ablehnung in der Politik.

Die Nachricht, dass in der geplanten Flensburger Zentralklinik künftig keine Schwangerschaftsabbrüche vollzogen werden sollen, schlug schnell hohe Wellen (wir gerichteten). Lediglich in Notfällen sollen Abtreibungen auch in der neuen Klinik durchgeführt werden.

Dies sorgt für Unverständnis auf nahezu allen Seiten des politischen Spektrums. »Die Übereinkunft der Malteser und Diakonie, keine Abtreibungen im neuen Zentralkrankenhaus durchführen zu wollen, ist frauenfeindlich und für das 21. Jahrhundert nicht zeitgemäß«, sagte hierzu Erik Jäger, Vorsitzender der Jungen Liberalen Flensburg, der Jugendorganisation der FDP.

»Frauen aus religiösen Gründen ihr Selbstbestimmungsrecht zu verwehren, ist für mich in einer vom Bürger durch Steuergelder finanzierten Anstalt nicht zu rechtfertigen. Es macht mich traurig zu sehen, dass die Träger in dieser Hinsicht anscheinend noch nicht über das Mittelalter hinausgekommen sind«, kommentierte Jäger weiter.

 

Erik Jäger, Vorsitzender der Jungen Liberalen Flensburg, ist traurig darüber, dass die Träger in dieser Hinsicht anscheinend noch nicht über das Mittelalter hinausgekommen sind. Archivfoto

Erik Jäger, Vorsitzender der Jungen Liberalen Flensburg, ist traurig darüber, dass die Träger in dieser Hinsicht anscheinend noch nicht über das Mittelalter hinausgekommen sind. Archivfoto

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