SSW verlangt feste Regeln für Spritpreiserhöhungen

Kiel. Spritpreiserhöhungen sollten nach Forderungen des SSW nur noch einmal wöchentlich an einem festen Wochentag erlaubt sein und an Feiertagen und in Ferienzeiten untersagt werden. »Damit geben wir den Menschen mehr Planungssicherheit und gewährleisten einen fairen Preiswettbewerb, der sich an tatsächlichen Bezugskosten orientiert«, erklärte der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Lars Harms, am Mittwoch. »Es wird Zeit, den freidrehenden Mineralölkonzernen Spielregeln aufzuerlegen.«

Der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms, fordert die Landesregierung auf, sich im Bundesrat für eine Spritpreisbremse einzusetzen.
Der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms, fordert die Landesregierung auf, sich im Bundesrat für eine Spritpreisbremse einzusetzen. Foto: Martin Ziemer

Deshalb fordere der SSW die Landesregierung auf, sich im Bundesrat für eine Spritpreisbremse einzusetzen. Bisher seien Preisänderungen an der Zapfsäule jederzeit und in unbegrenzter Höhe möglich, meinte Harms. »Dabei ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher überhaupt nicht nachvollziehbar, was zu den jeweiligen Preisänderungen führt.«

Preissenkungen sollten nach Auffassung des SSW jederzeit möglich sein. Benzinpreise dürften künftig nur noch in vollen Euro und Cent angegeben werden. »Auf diese Weise wollen wir eine klare und transparente Preisgestaltung forcieren.«

on 6 jul, 12:29
dpa/lno