Bei Wind und Wetter

Die Flensburger Förde war zum 112. Mal Schauplatz der Fördewoche und bot ansprechenden Segelsport, bei herausfordernden Bedingungen.

Die Flensburger Fördewoche hatte für die Segler jede menge Herausforderungen bereit.
Die Flensburger Fördewoche hatte für die Segler jede menge Herausforderungen bereit. Foto: Ingvild Buchholz



torsdag d. 15. september 2022, kl. 9:14

Flensburg. Die 112. Fördewoche auf der Flensburger Förde war einmal mehr ein voller Erfolg bei den Teilnehmenden Seglern. Dabei meinte es das Wetter mit Regen und zum Teil kräftigem Wind nicht immer einfach und gut mit den Regattateilnehmern.

Einen besonderen Beifall holten sich die Teilnehmer der »Lyø Rundt« ab. Dort setzte sich am Ende die Crew um Tillmann Frank auf der »Sagitta« durch. Die Teilnehmer dort hatten zuweilen mit Windböen bis zu 40 Knoten zu kämpfen. Die Regatta »Lyø Rundt Double Handed« entschieden Knut Freudenberg (SVF) und Nils Reichert mit dem Boot »Halbtrocken« für sich. Außerdem gewannen sie mit einem größeren Team den Flensburger Pilsner Cup, den ORCi gesamt, den ORCi B, den Duty Free Preis und den großen Fördepreis.

Regattaobfrau Daniela Huber war begeistert von den Lyö Regattaseglern, die bei schwierigen Bedingungen durchgehalten hatte und gab ihnen mit auf den Weg: Ihr habt richtig auf die Mütze gekriegt und seid trotzdem durchgesegelt.«

Den Bürgermeister Haase-Gedächtnispreis sicherte sich Malte Scharffenberg vom Flensburger Segelclub mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern. Ebenfalls vom Flensburger Segelclub und erfolgreich war Hans Köster, der am Ende die Yardstick-Wertung gewann. Jan Brink konnte sich mit seiner Crew auf der »Fräulein P.« den Expressenpokal sichern. 

Das Blaue Band für das schnellste Schiff der Förde sicherte sich der Vereinsvorsitzende des Flensburger Segelclubs Jochen Frank mit seiner Crew. Der Titel für die schnellste nicht an der Förde beheimatete Crew ging an Eigner Walter Watermann, Steuermann Lars Hueckstaedt und Crew.

Der Sieg bei den German Open der X/79-Klasse landete auf der anderen Seite der Grenze. So durfte sich Oomke Möller vom Gråsten Sejlforening/MSV über den Titel freuen.

Alle Ergebnisse gibt es hier.