Langer siegt - Asmussen auf Platz neun

Der Preetzer Vincent Langer dominierte die internationalen Deutschen Meisterschaften auf Sylt in der Disziplin Slalom. Der Flensburger Gunnar Asmussen fand bei anspruchsvollen Bedingungen nicht zu seiner Form. 

Vincent Langer (l.) hatte am Ende im Slalom die Nase vorn.
Vincent Langer (l.) hatte am Ende im Slalom die Nase vorn. Foto: CW/hanok_upnorth

Westerland/Sylt. Das lief insgesamt nicht ganz so, wie sich das der Flensburger Gunnar Asmussen vorgestellt hat. Bei den internationalen Deutschen Meisterschaften im Surfen auf Sylt sah Asmussen in der Disziplin Slalom das Podium schlussendlich nur aus der Ferne. Der Flensburger konnte es seinem Stadtkollegen Holger Beer, der sich den Titel in der Disziplin Waveriding holte, nicht nachmachen und wurde neunter. Über den Titel im Slolom freuen durfte sich der Preetzer Vincent Langer.

»Wir hatten hier schon epische Rennen auf Sylt und ich bin froh, dass das Event wieder stattgefunden. Das ist einfach cool und zieht auch immer sehr viele Zuschauer«, so Asmussen, der das verfehlte Podium nicht ganz so schwer nahm.

Anders natürlich die Lage bei Vincent Langer. Der dominierte die Disziplin Slalom von der ersten Wettfahrt an. Er gewann die beiden Rennen am Donnerstag und Freitag. Am Finaltag konnte er mit einem dritten Laufsieg dann alles klar machen. Am Ende thront er mit der Idealpunktzahl 2,1 an der Spitze des Slalomklassements. 

»Ich bin super glücklich. Durch die Rückeroberung des Titels ist dies eine besondere Deutsche Meisterschaft für mich«, strahlt Langer nach seinem Triumph.

Hinter Langer landete der Vorjahressieger Nico Prien gefolgt vom Kieler Fabian Wolf. Sehr zufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich in jedem Fall Matthias Regber, Geschäftsführer der ausrichtenden Choppy Water GmbH.

»Wir freuen uns, dass es gelungen ist, nach zwei Jahren unter Corona-Bedingungen wieder so eine furiose Veranstaltung am Brandenburger Strand zu realisieren. Windsurfing is back! Vielen Dank an alle Partner und Sponsoren, die zahllosen Besucher und vor allem natürlich an die Sportler, die hier sensationelle Leistungen gezeigt haben«, so Regber.

Als nächstes sind Deutschlands beste Windsurfer bei ihrem letzten Tourstopp der Saison vom 26. bis 28. August in Zinnowitz auf Usedom zu sehen. Ein Wiedersehen in Westerland werden sie im Rahmen des nächsten Surf Cups Sylt im kommenden Jahr vom 25. bis 30. Juli feiern.

ma 1 aug, 10:32
Timo Fleth
tif@fla.de