Topgesetzte Pribylova musste aufgeben

Flensburg. Der 22. Sparda-Bank-Cup des Tennisclub Mürwik (TCM) wurde nicht nur von Petrus mit bestem Wetter beschenkt, sondern bot auch schon in den Vorrunden besten Sport.

Vorjahressiegerin Anastasia Pribylova musste aufgeben.
Vorjahressiegerin Anastasia Pribylova musste aufgeben. Foto: Martin Ziemer/Archiv

Harald Jacobsen

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tirsdag d. 12. juli 2022, kl. 17:51

Wie stark das mit 10.000 Euro dotierte Turnier ist zeigt allein bei den Damen die Tatsache, dass sich von den acht gesetzten Spielerinnen sieben unter den Top 100 der deutschen Rangliste befinden. Das sind die Nummern 41, 51, 65, 70, 71, 74 und 95. Und die Nummer acht belegt Rang 101. Diese mussten aber teilweise schon im Viertelfinale die Segel streichen. Im Semifinale profitierte Tessa Brockmann (TV Uetersen) von der Verletzung von Titelverteidigerin Anastasia Pribylova. Überraschend qualifizierte sich auch die ungesetzte Jana Bögner (TC Horn und Hamm) aus Hamburg für die Vorschlussrunde. Die Hoffnung von Philippa Preuschat (Nr. 6) sich bis ins Semifinale vor zu spielen, erfüllte sich nicht, sie verlor ihr Viertelfinale gegen Lisa Ponomar (Condor Hamburg) mit 2:6 und 4:6.  

Die Halbfinals sind auf der TCM-Anlage im Flensburger Volkspark für Mittwoch bei den Damen für 11 Uhr angesetzt, gefolgt um 12.30 Uhr von den Herren und ab 14 Uhr folgen dann die Endspiele, wieder erst die Damen und im Anschluss die Herren.

Erstmals fungierte in diesem Jahr auch die Tennissparte des TSV Husby als Veranstaltungspartner des TCM. Husbys Spartenleiter Volkmar Meyer erklärt die Zusammenarbeit folgendermaßen: »TCM-Vorsitzender Bernd Sennewald hat mich im Herbst angesprochen. Wir haben dann in mehreren Gesprächen abgecheckt und abgestimmt, wie alles in der Praxis umgesetzt werden sollte. Und jetzt sind wir sehr froh, vor allem auch weil Montag und Dienstag die Vorrundenspiele tollen Tennissport gezeigt haben und auch verdientermaßen großen Zuschauerzuspruch fanden.«

Die Zusammenarbeit mit dem TC Mürwik soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.
Harald Jacobsen