Erstmals Profi-Heimkampf für Freddy Kiwitt

Ruwen Möller

Fredy Kiwitt trifft auf Ali Hasso (r.).
Fredy Kiwitt trifft auf Ali Hasso (r.). Foto: Sven Geißler


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fredag d. 2. december 2022 kl. 21:17

Flensburg. Davon hat er lange geträumt und am Sonnabend ist es endlich soweit: Erstmals in seiner Profikarriere wird Freddy Kiwitt in seiner Heimatstadt Flensburg einen Boxkampf bestreiten.

»Ich habe überhaupt erst einmal in Flensburg geboxt, damals noch als Amateur«, erinnert sich Kiwitt zurück. »Auf diesen Kampf freue ich mich daher ganz besonders.«

Geboxt wird im Fördegymnasium, genauer in der Sporthalle der Schule in der Elbestraße 10. Dort ist Platz für 300 bis 400 Zuschauer und die meisten Karten sind bereits vergriffen. Einige gibt es noch an der Abendkasse der Boxgala, die von der Fight Academy Flensburg/Unaften ausgerichtet wird. Einlass ist ab 14.30 Uhr und ab 15 Uhr stehen insgesamt 20 Paarungen von Amateurboxern und -boxerinnen u.a. aus Kiel, Hamburg, Odense und insbesondere Flensburg auf dem Programm. 

Kiwitt (32 Jahre, 22 Siege in 25 Profikämpfen) trifft auf den jungen Syrer Ali Hasso (23 Jahre, 5 Siege/1 Niederlage), der in Hamburg lebt, und dieser Kampf ist der Höhepunkt der Veranstaltung. Er wird gegen 18 Uhr steigen und ist über zehn Runden ausgelegt. Dabei geht es um die Deutsche Meisterschaft im Super-Weltergewicht. Beide Boxer kommen aus der Weltergewichtsklasse und Kiwitt geht davon aus, dass er körperlich überlegen ist. Hasso ist allerdings Rechtsausleger und daher schwierig zu boxen.

»Er kommt, um zu gewinnen, dass war mir wichtig. Aber ich will natürlich auch gewinnen«, so Kiwitt selbstbewusst.

Neben Kiwitt wird auch der Flensburger Dennis Bege im Cruisergewicht antreten. Es ist sein vierter Profikamp und er trifft auf den erfahrenen Georgier Geriso Aduashwili.