Seahawks glückte die Heimpremiere

Die Regionalliga-Volleyballer des TSB Flensburg haben gegen Mitaufsteiger TSV Sasel den ersten Sieg der noch jungen Saison gefeiert.

Ben Urban und Max Hansen steigen zum Doppelblock gegen den TSV Sasel auf. Am Ende durften sich die Flensburger über den ersten Regionalliga-Sieg freuen.
Ben Urban und Max Hansen steigen zum Doppelblock gegen den TSV Sasel auf. Am Ende durften sich die Flensburger über den ersten Regionalliga-Sieg freuen. Foto: TSB Flensburg

Timo Fleth

tif@fla.de

tirsdag d. 4. oktober 2022, kl. 20:16

Resume

Volleyboldspillerne fra TSB Flensburg har formået at lægge nerverne fra sig efter et usikkert første sæt mod TSV Sasel og fik hentet deres første sejr i Regionalliga. Sejren på 3-1 var velfortjent.

Flensburg. Die Leistung stimmte bei den Volleyballern des TSB Flensburg schon in der Vorwoche, aber im ersten Heimspiel in der Regionalliga haben sich die Seahawks nun auch mit Punkten belohnt. Gegen den Mitaufsteiger vom TSV Sasel setzte sich die Mannschaft von Trainer Gunnar Hansen am Ende klar und verdient mit 3:1 durch

Zu Beginn mussten allerdings bei der sehr jungen Flensburger Mannschaft die Nerven sortiert werden. Rund 120 Zuschauer sahen so noch etliche Fehler im Angriffsaufbau und nicht weniger Unsicherheiten in der Defensive. Erst eine kleine gelungene Aufschlagserie zum Satzende sorgte für den ersten Hoffnungsschimmer. Der Satz ging aber dennoch 24:26 verloren.

Das war dann aber endgültig der Startschuss für den TSB Flensburg um den starken Kapitän Taade Sönnichsen. Mehr Sicherheit und eine deutlich sichtbare Angriffsdominanz sorgten für den Auf- und Umschwung. So ging der zweite Satz relativ deutlich mit 25:19 vor frenetisch anfeuernden Fans an die Seahawks, die sich im dritten Satz aber nochmal mächtig strecken mussten. Dennoch ging der Satz mit 25:23 an die Heimmannschaft. Im vierten und schließlich entscheidenden Satz lief der Motor richtig rund und mit dem 25:17 wurde der 3:1-Sieg sichergestellt.

Bessere Variabilität und mehr Tempo im Angriff waren heute spielentscheidend.

Gunnar Hansen, Trainer TSB Flensburg

»Bessere Variabilität und mehr Tempo im Angriff waren heute spielentscheidend«, befand Gunnar Hansen, der auch ein Sonderlob parat hatte:»Unsere Zuspieler haben heute sehr oft die richtigen Entscheidungen getroffen.« 

Dabei machte sich für den TSB-Trainer auch bemerkbar, dass das auf die eigenen Stärken abgestimmte 4:2-Spielsystem mit zwei Zuspielern funktionierte und vielen Gegnern Schwierigkeiten bereitet. »Damit bleiben wir schwer ausrechenbar.« 

Für Außenangreifer Max Hansen, der in der Partie gegen den TSV Sasel zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, ein Grund zur Freude: »Beide Spiele haben bisher extrem viel Spaß gemacht und beim Heimspiel MVP zu werden, macht es dann noch schöner.«

Mit dem ersten Erfolg im Rücken ist die Vorfreude auf das nächste Heimspiel am 29. Oktober (18 Uhr/Fördegymnasium) entsprechend groß. Dort wartet dann der Kieler TV III um den Olympiateilnehmer Erik Koreng. 

TSB Flensburg: Bo Hansen, Luc Thomsen, Taade Sönnichsen, Paul Meyer, Marvin Holtmann, Max Hansen, Ben Urban, Przemyslaw Klauza, Joscha Bartels (n.e.), Lasse Zimmermann (n.e.), Benjamin Krause (n.e.) Trainer Gunnar Hansen.