Trotz »roter Laterne« vor Rückrundenstart: Der DHK bleibt optimistisch

Flensburg. Anstrengende und aufreibende Wochen und Monate liegen hinter den Handballern vom DHK Flensborg - und auch vor ihnen. Es ist Halbzeit in der Saison 2022/23 und vor dem Rückrunden-Auftakt am Sonntag (17 Uhr/Livestream sportdeutschland.tv) beim OHV Aurich sprechen die Zahlen eine klare Sprache. Mit 2:22 Punkten ist der DHK Letzter, verlor sogar zuletzt das Kellerduell bei der bis dahin punktlosen HSG Nienburg und übernahm dadurch selber die rote Laterne. Zudem ziehen sich Verletzungssorgen und krankheitsbedingte Ausfälle wie ein roter Faden durch die Saison.

Peter Stotz (2 v.l.) glaubt weiter an seinen DHK und die Zusammenarbeit mit der SG.
Peter Stotz (2 v.l.) glaubt weiter an seinen DHK und die Zusammenarbeit mit der SG. Foto: Martin Ziemer


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lørdag d. 3. december 2022 kl. 14:48

»Es ist gerade sehr anstrengend«, gibt Peter Stotz zu. Der Geschäftsführer des DHK bleibt dennoch optimistisch: »Natürlich war die Stimmung nach der Niederlage in Nienburg im Keller, aber wir arbeiten weiter und tun alles dafür, um drin zu bleiben.«

Bis zum Relegationsplatz sind es nur zwei Punkte, zur Nicht-Abstiegszone allerdings schon sechs. Entsprechend wäre Stotz froh, wenn das Team in den letzten drei Spielen des Jahres noch Punkte holt. 

Es passt jedoch ins Bild, dass sich Youngster Thilo Knutzen, der erst vor wenigen Wochen nach einer langen Verletzung seinen Einstand feierte, erneut verletzt hat. Er droht wieder lange auszufallen. Immerhin ist Alexander von Eitzen wieder dabei, ein Rückraumspieler mehr. Ab Januar darf auch wieder mit Ole Zakrzewski und Philipp Schulte geplant werden.

An einer Sache liegt das bisher sportlich schwache Abschneiden laut Stotz definitiv nicht: Die zum Saisonstart mit der SG Flensburg-Handewitt eingegangene Kooperation stellt niemand in Frage. Im Gegenteil. »Die Zusammenarbeit funktioniert richtig gut«, so Stotz und weiter: »Auch unsere Trainer machen hervorragende Arbeit.«