Machulla: »Liegt an uns, die Dinge besser zu machen«

Die SG Flensburg-Handewitt gastiert am Sonntag in Leipzig und möchte in die Erfolgsspur zurück. Wiedersehen mit Julius Meyer-Siebert.

Bei der SG ist derzeit Teamgeist mehr denn je gefordert.
Bei der SG ist derzeit Teamgeist mehr denn je gefordert. Foto: Tim Riediger

Ruwen Möller

rm@fla.de

lørdag d. 3. december 2022 kl. 8:47

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Efter nederlaget i Ystad bliver SG Flensburg-Handewitt nødt til at rejse sig igen. Det skal helst ske søndag, når holdet gæster SC DHfK Leipzig. Men det er en svær udebanekamp.

Flensburg. Im bisherigen Saisonverlauf folgten bei der SG Flensburg-Handewitt auf Tiefschläge - und davon gab es inzwischen einige - auch immer wieder positive Erlebnisse. Am Sonntag (16.05 Uhr/live Sky) beim SC DHfK Leipzig wird sich zeigen, ob dies erneut der Fall ist. Nach der Pleite im Europacup in Ystad sind die Norddeutschen gefordert, es besser zu machen. Doch »es wird nicht einfacher«, so SG-Coach Maik Machulla.

»In Leipzig hat uns schon in den letzten Jahren immer eine tolle Halle und Atmosphäre erwartet. Unter dem neuen Trainer gibt es dort einen neuen Spirit. Es ist einerseits verwunderlich, warum es plötzlich so gut läuft, auf der anderen Seite habe sie Qualität ohne Ende. Es ist in der jetzigen Situation ein extrem gefährlicher Gegner.«

Nachdem sich Leipzig Ende Oktober vom langjährigen Trainer André Haber getrennt hatte, übernahm der Isländer Rúnar Sigtryggsson. Mit ihm wurden zuletzt vier Siege in Serie eingefahren und der SC kletterte in der Tabelle auf Platz elf. »Sie haben 40 Tore gegen Melsungen erzielt und auch auswärts (in Stuttgart und Wetzlar/Anm. d. Red.) souverän gewonnen, das muss man erstmal schaffen«, zollt Machulla dem Gegner viel Respekt. Die Hausherren sind allerdings etwas von Verletzungssorgen geplagt, haben dies laut Machulla aber »gut kompensiert«. Auf die Ausfälle von Maciej Gebala und Marko Mamic haben die Leipziger zuletzt noch kurzfristig reagiert. Julius Meyer-Siebert, der ein Doppelspielrecht für die Eulen Ludwigshafen und Leipzig besitzt, steht nun vorerst im Kader. Bei der SG kein Unbekannter, half er doch in der Vorsaison von Oktober bis Dezember bei der SG als Leihgabe aus.

Personalsorgen haben die Gäste diesmal nicht, zumindest nicht auf dem Papier. Alle Spieler sind fit, haben sich in dieser Saison allerdings noch nicht final gefunden. »Im Training habe ich heute gesehen, dass wir uns helfen, aber das war Training«, so Machulla am Freitag. Er fordert dies auch für Sonntag ein und sagte: »Wir benötigen Bereitschaft und Bewusstsein, um die Dinge zu ändern, die uns fehlen, um erfolgreich zu sein. In Ystad war es nicht gut, das wissen wir alle. Es liegt jetzt an uns, die Dinge besser zu machen.« Dafür baut er weiterhin auf Eigenverantwortung und Vertrauen gegenüber seinen Spielern. Er fordert jedoch auch von seinem Team, dass es mit Leistung zurückzahlt.