Lasse Møller bleibt an der Flensburger Förde

Die SG Flensburg-Handewitt wird vorerst bis 2026 Spaß an Rückraumspieler Lasse Møller haben.

Lasse Møller bleibt bis 2026 .
Lasse Møller bleibt bis 2026 . Foto: Sven Geißler

Timo Fleth

tif@fla.de

søndag d. 27. november 2022 kl. 16:05

Flensburg. Er ist gefühlt ein Neuzugang in diesem Sommer, dabei spielt Lasse Møller bereits seit 2020 für die SG Flensburg-Handewitt. Erst eine Handverletzung und dann noch gravierender, ein Knorpelschaden im Knie haben den 26-jährigen mehr als ein Jahr außer Gefecht gesetzt. Viel zu sehen gab es also für die SG-Fans bislang nicht. Das kann sich aber noch ändern, denn der bei GOG groß gewordene Møller verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei den Flensburgern vorzeitig bis 2026.

 »Ich freue mich sehr, dass ich auch weiterhin ein Teil der SG Geschichte sein darf. Ich fühle mich in Flensburg unglaublich wohl und sehe enorm viel Potenzial in dieser jungen Mannschaft. Bereits während meiner Zeit, in der ich verletzt war, kam die SG auf mich zu und hat sich ganz klar zu mir bekannt. Für mich stand es außer Frage, dass ich natürlich bleiben möchte und die Zusammenarbeit fortführen möchte. Ich freue mich auf drei weitere erfolgreiche Jahre«, lässt Lasse Møller keinen Zweifel an seiner Entscheidung.

Einen Fürsprecher hat einer der talentiertesten dänischen Rückraumspieler in jedem Fall in seinem Trainer Maik Machulla, der sich glücklich schätzt, dass Møller noch länger unter seinen Fittiche bleibt.

»Lasse hat mich unglaublich beeindruckt. Er hat über ein Jahr jeden Tag alleine mit unserem Athletiktrainer an seinem Comeback gearbeitet, mit einer Konstanz und positiven Einstellung, wie ich das bisher noch bei keinem Spieler gesehen habe. Lasse ist ein Ausnahmespieler, der mit seinen besonderen Qualitäten den Unterschied ausmachen kann. Ich bin sehr glücklich, dass er nun mit vollständiger Genesung wieder auf der Platte steht und er sich ohne zu zögern für unsere gemeinsame Arbeit in den kommenden Jahren entschieden hat. Nach seinem langfristigen Ausfall werden wir gemeinsam daran arbeiten, das Beste aus seinem Potenzial herauszuholen«, so Machulla.

Gerade die Ausdauer und das Durchhaltevermögen nach seiner Verletzung waren beeindruckend und haben auch bei  SG-Geschäftsführer Holger Glandorf für Anerkennung gesorgt.

»Lasse hatte eine schwierige Zeit, aber er hat sich tagtäglich mit so viel Fleiß und Willen wieder zurückgekämpft. Wir haben nie daran gezweifelt, dass er mit seinem ganzen Können wieder zurückkommen kann. Er steht für Dynamik und Shooterqualitäten und er bringt das gewisse Etwas mit. Ich bin sehr froh, dass auch er hier bei der SG seine sportliche Heimat gefunden hat und wir auch die nächsten drei Jahre erfolgreich gestalten können«, so Glandorf.