Golla und Semper im vorläufigen Aufgebot

Die ersten vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Polen und Schweden im Januar sind bekannt gegeben worden und einige Akteure der SG Flensburg-Handewitt sind dabei.

Für Johannes Golla wird es sicher zur Weltmeisterschaft im Januar gehen. Bei Franz Semper muss man noch abwarten.
Für Johannes Golla wird es sicher zur Weltmeisterschaft im Januar gehen. Bei Franz Semper muss man noch abwarten. Foto:Tim Riediger

Timo Fleth

tif@fla.de

søndag d. 27. november 2022 kl. 9:26

Flensburg. Die Handball-Weltmeisterschaft im Januar nähert sich in großen Schritten und auch wenn noch der Fokus bei den Vereinen und den Ligen liegt, sind erste Entscheidungen getroffen worden.

So hat erwartungsgemäß Johannes Golla von der SG Flensburg-Handewitt als Kapitän einen Platz im 35-Mann großen vorläufigen deutschen Kader bekommen. Überraschender sicherlich, dass Bundestrainer Alfred Gislason auch Linkshänder Franz Semper von der SG mit in sein Aufgebot genommen hat. Als Nachrücker bei den letzten Länderspielen muss Semper, der zwischenzeitlich lange verletzt war, somit einen guten Eindruck hinterlassen haben. Ob dies schlussendlich für den Sprung in das finale WM-Aufgebot reicht, bleibt aber abzuwarten. Bis zum 13. Januar hat Gislason Zeit sich auf 18 Spieler festzulegen.

Die deutschen Spieler treffen sich am 2. Januar zur Vorbereitung auf die Endrunde ud absolviere dabei zwei Länderspiele gegen Island (7. und 8. Januar).

Den Sprung in den vorläufigen Kader der Isländer hat auch Flensburgs Teitur Einarsson geschafft. Die Isländer starten ebenfalls am 2. Januar mit der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft und reise am 6. Januar für die Länderspiele gegen Deutschland nach Bremen.

Dass Jim Gottfridsson ein Teil der schwedischen Auswahl sein würde, war sicherlich klar. Der dominierende Spielmacher, der seine Muskelverletzung überstanden hat, ist aus dem Spiel von Nationaltrainer Glenn Solberg nicht wegzudenken. Der ehemalige Spielmacher und Teil des SG-Trainerstabes wird sein finales WM-Aufgebot bereits frühzeitig am 13. Dezember bekannt geben.