Riesen-Erfolg für Handewitter SV – SG A-Jugend verpasst Meisterrunde

Die A-Jugend Bundesliga-Mannschaften der Region haben das Wochenende mit Siegen abgeschlossen. 

Mit Kreisläufer Meeno Carstensen gewann der SG-Angriff gegen den HC Empor Rostock deutlich an Durchschlagskraft.
Mit Kreisläufer Meeno Carstensen gewann der SG-Angriff gegen den HC Empor Rostock deutlich an Durchschlagskraft. Foto: Lars Salomonsen

Kai Teichmann

Sport@fla.de

mandag d. 21. november 2022, kl. 13:18

Handewitt. Gemischte Gefühle bei den besten A-Jugend-Mannschaften unserer Region. Während die männliche A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt trotz zweier Siege die angestrebte Qualifikation für die Meisterrunde verfehlte, erreichte die weibliche A-Jugend des Handewitter SV mit Platz zwei in der Vorrunde, den Einzug in die Meisterrunde und die direkte Qualifikation für die Bundesliga in der kommenden Saison. Der Handewitter SV war punktgleich mit dem VfL Oldenburg und dem HTV Hemer eingelaufen, wies aber im Dreiervergleich die beste Tordifferenz aus.

wJA: Handewitter SV – Oldenburger SV 33:26 (16:15)

Dank umfangreichem Videostudium gingen die Spielerinnen von Peer Linde und Svea Lundelius gut vorbereitet in die Partie gegen die starken Oldenburgerinnen. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit konnten sich die Handewitterinnen im zweiten Durchgang nach und nach absetzen und einen klaren Sieg einfahren. „Das war eine tolle Team-Leistung mit einer super Deckung und wenigen Fehlern vorne,“ geriet Peer Linde über die Vorstellung seines Teams ins Schwärmen.

Handewitter SV: Dick, Peters, Wegner – Steffensen 2, Korn, Sachse 1, Rotermund 1, Christiansen 8/1, Orzol 8/1, Knütel, Gerber, Somann, Petersen 9, Backen 4

mJA: HC Bremen – SG Flensburg-Handewitt 24:27 (12:10)

Bereits am späten Freitagabend war durch den Rostocker Sieg in Potsdam klar, dass die SG nicht mehr um den Kampf um die Meisterrunde eingreifen konnte. Beim punktlosen Schlusslicht in Bremen tat man sich lange Zeit sehr schwer. Nach dem 19:15 (42.) für die Gastgeber drehten die Flensburger das Spiel.

SG: Balzersen, Hauenstein – D. Wuzella 1, Czertowicz 5, Christensen, Fülbier 6, Makowka, Wehden 1, Sekowski 1, Kinsky 8, Westphalen 5/1

mJA: SG Flensburg-Handewitt – HC Empor Rostock 41:34 (19:17)

Weniger als 21 Stunden später zeigte der SG-Nachwuchs erneut seine Qualitäten im zweiten Spielabschnitt. Nach einer Auszeit beim Stand von 27:25 (42.) zogen die Gastgeber in einem wahren Schützenfest immer weiter davon und besiegten die Rostocker klar.

SG: Balzersen, Hauenstein – D. Wuzella 3, Fülbier 7, Nielsen 2, Makowka, Wehden 3, Sekowski 2, Kinsky 5, Knutzen 3, Westphalen 1, Lorenzen 6/4, Carstensen 9.