European League: Problemlos in die Gruppenphase

Die SG Flensburg-Handewitt hat auch im Rückspiel gegen MMTS Kwidzyn aus Polen nichts anbrennen lassen und souverän die Gruppenphase in der European League erreicht.

Die Abwehr von MMTS Kwidzyn hatte Gege die individuelle Stärke der Flensburger um Gøran Søgard Johannessen wenig entgegenzusetzen.
Die Abwehr von MMTS Kwidzyn hatte Gege die individuelle Stärke der Flensburger um Gøran Søgard Johannessen wenig entgegenzusetzen. Foto: Lars Salomonsen.

Timo Fleth

tif@fla.de

tirsdag d. 4. oktober 2022, kl. 20:05

Flensburg. Vor lediglich 1398 Zuschauern hat die SG Flensburg-Handewitt auch das Rückspiel in der zweiten Qualifikationsrunde für die Gruppenphase in der European League gegen MMTS Kwidzyn gewonnen. Beim 37:24-Sieg war erneut nach wenigen Minuten mehr als ein Klassenunterschied erkennbar und SG-Trainer Maik Machulla nutzte die Möglichkeit den zuletzt höher belasteten Akteueren Pausen zu geben. Am Weiterkommen rüttelte dies natürlich nicht. 

SG-Trainer Maik Machulla setzte nach dem deutlichen 39:25-Hinspielerfolg gegen die Polen und dem intensiven Bundesliga-Toppiel vom Sonnabend gegen den SC Magdeburg auf Benjamin Buric im Tor und August Pedersen, Lasse Møller, Franz Semper, Jim Gottfridsson, Johan Hansen und Johannes Golla in der Startformation. Damit gab es für die Vielspieler der letzten Partien Magnus Rød, Emil Jakobsen, Mads Mensah Larsen und Gøran Søgard Johannessen ein wenig Pause.

Nur wenige Minuten brauchte die Flensburger Equipe, um auf Temperatur zu kommen. Aus einem 1:3-Rückstand wurde in kürzester Zeit eine 6:3-Führung. Schlüssel war eine bewegliche Abwehr, die auch Benjamin Buric dahinter gute Bedingungen verschaffen konnte. Die Einladung zum Tempospiel nahm die auch in dieser Besetzung klar überlegene SG dankbar an. Allerdings fand auch der Positionsangriff immer wieder sehr einfach den Weg zur freien Chance. Wurde der Ballbesitz nicht in einen Treffer im ersten Durchgang umgemünzt, lag es nahezu ausschließlich an den Flensburgern selbst.

Dass die Partie auch dazu da war, die Belastung zu verteilen wurde ebenfalls schnell deutlich. So machte Johan Hansen nach einer Viertelstunde dann auch für Teitur Einarsson platz, sowie Gottfridsson für Mensah Larsen und Golla im Angriff für Anton Lindskog. Zudem kam auch Gøran Søgard Johannessen für Lasse Møller. Die neue Formation brauchte einige Minuten, um sich zu finden, drückte dann aber wieder dem Spiel den klaren SG-Stempel auf.

Zur Pause waren die Gastgeber trotz deutlich weniger Zug im Spiel immer noch mit 17:11 vorne. Am Weiterkommen hatte ohnehin schon vor der Partie kein Zweifel mehr bestanden und die SG nutzte die Möglichkeit die Spielanteile weidlich zu verteilen.


Johannes Golla wurde bereits in der ersten Halbzeit im Angriff von Anton Lindskog entlastet. In der Abwehr war der Kapitän aber gefordert. - Foto: Lars Salomonsen.

Nach dem Seitenwechsel bekam auch Johannes Golla Zeit, sich auf der Bank auszuruhen und Gøran Søgard Johannessen rückte in die Defensive, die mit dem Norweger auf der Spitze in einer 5:1-Formation agierte. An der grundlegenden und zum Teil erdrückenden Überlegenheit änderten auch die laufend wechselnden Auftsellungen der Heimmannschaft nichts. Die SG steuerte so auch im Rückspiel der zweiten Runde der Qualifikation in der European League auf die Gruppenphase zu.

Am Ende sprang ein deutlicher 37:24 Sieg heraus, bei dem Maik Machulla Belastung und Spielzeit munter verteilen konnte, ohne dass am Ausgang auch nur entferntesten Zweifel aufkamen.

SG Flensburg-Handewitt - MMTS Kwidzyn 37:24 (17:11)

Statistik:

SG Flensburg-Handewitt: Buric, K. Møller (n.e.) - Golla 4, Hald (n.e.), Einarsson 1, Mensah Larsen 1, Søgaard Johannessen 5, Gottfridsson, Hansen 5, Pedersen 9, Jakobsen 1/1, Semper 5, L. Møller 5, Lindskog 1, Rød (n.e.).

MMTS Kwidzyn: Chrusciel, Dudek, Zakreta - Grzenkowicz 2, Orzechowski 1, Peret 1, Kamyszek 4, Kutyla 3, Majewski 1, Guziewicz 2, Wawrzyniak, Potoczny 4, Nastaj 2, Szyszko 3/1, Landzwojczak, Jankowski 1.

Zeitstrafen: keine.

Siebenmeter: 1/1:1/1.

Schiedsrichter: Danielo Bozhinoski/Viktor Nachevski.

Zuschauer: 1398.