European League: Gruppenphase zum Greifen nah

Die SG Flensburg-Handewitt trumpft bei MMTS Kwidzyn auf und ist mit dem 39:25-Sieg schon fast in der Gruppenphase der European League.

Lasse Møller durfte für die SG Flensburg-Handewitt von Beginn an ran in der zweiten Qualifikationsrunde der European League gegen MMTS Kwidzyn.
Lasse Møller durfte für die SG Flensburg-Handewitt von Beginn an ran in der zweiten Qualifikationsrunde der European League gegen MMTS Kwidzyn. Foto: Ingrid Anderson-Jensen

Timo Fleth

tif@fla.de

tirsdag d. 27. september 2022, kl. 20:20

Kwidzyn. Die SG Flensburg-Handewitt steht nach dem Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde der European League bereits mit mehr als einem Bein in der Gruppenphase. Bei MMTS Kwidzyn trumpften die Flensburger von Beginn an mit starker Abwehr und schwungvollem Tempospiel auf und steuerten so souverän auf den 39:25-Sieg zu.

SG-Trainer Maik Machulla hat seinen Worten nach der Pleite bei den Rhein-Neckar Löwen am vergangenen Sonnabend Taten folgen lassen. So stand Lasse Møller von Beginn an auf dem Feld. Darüber hinaus waren auch Emil Jakobsen, Jim Gottfridsson, Magnus Rød, Johan Hansen, Johannes Golla und Kevin Møller im Tor auf dem Spielfeld.

Die Umstellung schien zu Fruchten. Die Flensburger erwischten einen Blitzstart in Polen und führte schnell 6:1 und der aus der Bundesliga bei den Füchsen Berlin bekannte Kwidzyn-Trainer Bartlomiej Jaszka rief zur Auszeit (6.). Die SG stand dabei gut in der Abwehr und hatte in Kevin Møller einen gut aufgelegten Schlussmann, der damit auch den Gegenstoß der Gäste zu gewünschter Stärke verhalf.

Die Gastgeber bissen sich an der SG-Deckung die Zähne aus und bis zur Pause konnte sich die Mannschaft von Maik Machulla, die ihren Stiefel unbeirrt weiterspielte trotz einiger Wechsel, auf 21:12 absetzen. Über den Sieger herrschte zu diesem Zeitpunkt schon kein Zweifel mehr, auch wenn es einen kleinen Wermutstropfen gab, da Emil Jakobsen nach rund 25 Minuten mit einer kleinen Verletzung vom Feld musste. August Pedersen machte seine Sache als Ablöser aber gut.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte die SG Flensburg-Handewitt die Spielkontrolle behalten und die Heimmannschaft auf Abstand halten. Dabei nutzte Machulla nahezu seinen kompletten Kader und verteilte die Spielzeit, vermutlich auch schon mit dem Blick auf das Topspiel am kommenden Sonnabend (18.30 Uhr/Sky) gegen den SC Magdeburg.

An der Flensburger Überlegenheit und am deutlichen :-Sieg der SG Flensburg-Handewitt bei MMTS Kwidzyn änderte dies nichts. Vor dem Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde in der European League steht hinter dem Weiterkommen der SG in die Gruppenphase kein Fragezeichen mehr. 

MMTS Kwidzyn - SG Flensburg-Handewitt 25:39 (12:21)

Statistik:

MMTS Kwidzyn: Dudek, Zakreta - Kornecki 4, Grzenkowicz, Orzechowski 3, Peret 2, Kamyszek 5, Kutyla, Majewski, Guziewicz, Wawrzyniak, Potoczny 2, Nastaj 1, Szyszko 5/3, Landzwojczak 1, Zakreta, Jankowski 2.

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Møller - Golla 4, Einarsson 6, Mensah Larsen 1, Søgard Johannessen 2, Gottfridsson, Hansen 6, Pedersen 5/1, Jakobsen 6/1, Semper 4, L. Møller 2, Lindskog 2, Rød 1.

Zeitstrafen: 0:3 (-Rød, Einarsson 2x)

Siebenmeter: 3/4:2/3 (Kuyla scheitert an Møller - Hansen vergibt)

Schiedsrichter: Erdoan Vitaku/Arsim Vitaku (Kosovo)

Zuschauer: 1500.