Flensburg stolpert bei den Löwen

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt kassieren bei den Rhein-Neckar Löwen die erste Niederlage der Saison.

Emil Jakobsen war erfolgreichster Werfer der Flensburger. Seine acht Tore reichten aber nicht für Punkte bei den Rhein-Neckar Löwen.
Emil Jakobsen war erfolgreichster Werfer der Flensburger. Seine acht Tore reichten aber nicht für Punkte bei den Rhein-Neckar Löwen. Foto: Kira Kutscher

dpa

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lørdag d. 24. september 2022, kl. 19:46

Mannheim. Die SG Flensburg-Handewitt verpasst mit dem letzten Wurf von Lasse Møller einen Punkt in einem temporeichen Duell bei den Rhein-Neckar Löwen, die mit 28:27 (14:13)-Sieg zumindest bis Sonntag an der Tabellenspitze stehen. Die entscheidende Parade hatte Löwen-Keeper Joel Birlehm Sekunden vor Schluss gegen Lasse Möller. 

Vor den 7051 Zuschauern in der Mannheimer Arena entwickelte sich ein temporeiches und hochklassiges Spiel, in dem sich zunächst kein Team absetzen konnte. Meistens legten die Löwen einen Treffer vor, doch die Gäste kamen postwendend zum Ausgleich. In dieser Phase drückten vor allem der Mannheimer Albin Lagergren und der Flensburger Magnus Rød der Partie ihren Stempel auf.

Zuerst gelang es dann den Löwen, einen etwas größeren Vorsprung herauszuwerfen. Drei Treffer in Serie sorgten für das 12:9 (21. Minute). Die Flensburger ließen sich aber nicht abhängen und hatten schon zur Halbzeit wieder den Anschluss hergestellt. 

Die Partie hielt auch nach dem Seitenwechsel ihr hohes Niveau. Wieder hatten die Mannheimer Vorteile, wieder blieben die Gäste dran. Doch das bessere Ende hatten dann die Löwen nach dem letzten Wurf von Flensburgs Lasse Møller für sich.

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Rhein-Neckar Löwen – SG Flensburg-Handewitt 28:27 (14:13)

Statistik:

Rhein-Neckar Löwen: Appelgren, Birlehm – Gensheimer 10/5, Kirkelokke 1, Knorr 1, Lagergren 7, Groetzki 3, Forsell Schefvert 3, Horzen, Gislason, Jaganjac 2, Kohlbacher 1.

SG Flensburg-Handewitt: Buric, K. Møller – Golla 3, Einarsson, Mensah 1, Søgard 2, Gottfridsson 3, Hansen 2, Jakobsen 8/6, Semper, L. Møller 2, Lindskog, Rød 6.

Zeitstrafen: 4:8 Minuten (Jaganjac 2, Groetzki 2 – Golla 4, Søgard 2, Gottfridsson 2).

Siebenmeter: 5/5:7/6 (Jakobsen trifft die Latte). 

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig).

Zuschauer:7051