DHK: Weit von Punkten entfernt

Der DHK Flensborg musste gegen die HSG Ostsee eine deutliche Heimniederlage hinnehmen.

Alle Akrobatik von Marcel Möller half nicht, der DHK verlor deutlich gegen die HSG Ostsee.
Alle Akrobatik von Marcel Möller half nicht, der DHK verlor deutlich gegen die HSG Ostsee. Lars Salomonsen.

Timo Fleth

tif@fla.de

lørdag d. 24. september 2022, kl. 18:37

Flensburg. Der DHK Flensborg muss in der 3. Liga weiter auf die ersten Punkte warten. Gegen die HSG Ostsee setzte es eine deutliche 21:34-Niederlage, die deutlich machte, dass die dünne Rückraumbesetzung derzeit an ihre Grenzen stößt.

Die Gastgeber kamen ordentlich in die Partie. Immer um Ordnung bemüht und sich der Verantwortung für den Ball bewusst. Rückraumschütze Alexander von Eitzen traf aus der Ferne und gegen den Positionsangriff der Gäste stand die DHK-Deckung solide. 

Doch der Hauch von Stabilität verabschiedete sich mit jeder Spielminute mehr in der ersten Halbzeit. Die Rückraumbesetzung war allerdings mit Jonas Mau, Kreisläufer, Simon Jürgensen, Linksaußen, und Gunnar Jakubowski zu diesem Zeitpunkt bereits dünn besetzt. Die gewonnen Bälle münzte die HSG Postwendend im Gegenstoß in Tore um. Gerade gegen den quirrligen Piet Möller war kaum ein Kraut gewachsen.

Beim 6:12 nach 23 Minuten hatte DHK-Trainer Claus Lyngsøe bereits die zweite Auszeit anberaumt, aber auch das Spiel im sieben gegen sechs verpuffte genauso wie die wechselnden Aufstellungen. Zur Pause war der Rückstand beim 7:16 bereits fast uneinholbar angewachsen.


Alexander von Eitzen gehörte zu den wenigen gelernten Rückraumspielern des DHK gegen die HSG Ostsee. Ein sichtbares Manko des SdU-Vereins. - Foto: Lars Salomonsen

Der Start nach der Pause war zunächst in Ordnung. Einige gute Abwehraktionen, für die sich auch mit Treffern belohnt wurde. Ein vergebener Strafwurf brach den kleinen Lauf aber wieder und die HSG Ostsee gewann erneut Oberwasser. Der Rückstand der Heimmannschaft pendelte sich bei zehn Treffern ein.

Am Ende konnte man dem DHK Flensborg trotz der 21:34-Niederlage nicht fehlenden Kampfgeist vorwerfen, die derzeit vorhandenen Mittel, gerade im Rückraum, gaben aber einfach nicht mehr her. 

DHK: Adsersen, Asmus, Klicmann - Frahm 2/1, Schmidt 1, Wickert-Grossmann, Petersen 1, von Eitzen 2, Jürgensen, Adam 2, Mau 5, Holletzek 2/1, Möller 6, Carstensen, Kirschberger, Jakubowski.
HSG: Folchert 1, Rost - Haß, Nagorsen 2, Möller 14/5, Farschchi, Cohen 4, Engelmann, Gohlke, Mendle 4, Potratz 2, Schramm, Pillmann, Kaiser 6, Hartwig, Litzenroth 1.
Zeitstrafen: 3:4 (von Eitzen, Petersen, Möller - Engelmann 2x, Nagorsen, Pillmann)
Siebenmeter: 5/2 - 6/5 (Holletzek, Frahm und Adam scheitern an Folchert - Möller scheitert an Adsersen)
Schiedsrichter: Sebastian Ebel/Niklas Krähe.