Fehler reduzieren: - Natürlich ist das kein Spiel wie jedes andere

Mads Mensah Larsen trifft mit der SG Flensburg-Handewitt auf seinen alten Verein, die Rhein-Neckar Löwen, die unter dem neuen Trainer unfassbares Tempo gehen. Wenig Fehler machen ist für den Dänen ein Schlüssel zum Erfolg.

Für Mads Mensah Larsen ist das Duell gegen seinen alten Arbeitgeber, die Rhein-Neckar Löwen, immer noch etwas Besonderes.
Für Mads Mensah Larsen ist das Duell gegen seinen alten Arbeitgeber, die Rhein-Neckar Löwen, immer noch etwas Besonderes. Foto: Lars Salomonsen

Timo Fleth

tif@fla.de

torsdag d. 22. september 2022, kl. 20:20

Flensburg. Gute Laune ist wenig überraschend bei Mads Mensah Larsen, bei dem eigentlich immer ein Lächeln zu sehen ist. Das galt auch, als der dänische Rückraumspieler der SG Flensburg-Handewitt zur Presserunde vor dem Auswärtsspiel bei den Rhein-Neckar Löwen am Sonnabend (16.30 Uhr/Sky) mit seinem Mittagessen in der Hand auf die Pressevertreter traf.  

Dass die Partie in Mannheim für den 31-Jährigen nach sechs Jahren und unter anderem zwei Deutschen Meisterschaften bei den Löwen immer noch etwas Besonderes ist, verhehlt Mensah Larsen nicht. 

»Sechs tolle Jahre war ich im Verein und habe eine Fülle an Erlebnissen. Natürlich ist das kein Spiel wie jedes andere«, lächelt der Rückraumspieler.

Sechs tolle Jahre war ich im Verein und habe eine Fülle an Erlebnissen. Natürlich ist das kein Spiel wie jedes andere.

Mads Mensah Larsen, SG Flensburg-Handewitt

Einfach wird die Aufgabe für die Flensburger aber nicht, ist sich Mads Mensah Larsen bewusst.

»Ich habe ein paar Spiele der Löwen gesehen und das sah richtig gut aus. Die Stimmung scheint in der Mannschaft zu passen und die neuen Ideen scheinen zu funktionieren. Fast so wie zu meiner Zeit«, so der 31-Jährige, der glaubt, dass es der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang bei den Löwen war. So fehlt zwar der geniale Spielmacher Andy Schmid, dafür »scheinen die Neuverpflichtungen allesamt zu passen«.

Einhergehend mit dem Schmid-Abgang und dem neuen Trainer Sebastian Hinze hat sich auch das Löwen-Spiel verändert.

»Andy Schmid hat am Ende vielleicht eine zu große Rolle bei den Löwen gehabt, jetzt geben sie unglaublich viel Gas und strahlen auch wieder viel Freude am Handball aus. Der Umbruch passt jetzt auch einfach. Wir werden beim gebundenen Spiel im sechs gegen sechs bessere Chancen haben als beim Laufen. Deshalb werden wir die Fehler reduzieren müssen«, sieht Mensah Larsen einen Schlüssel für einen Erfolg im eigenen Angriffsspiel. 

Da sieht es zumindest personell aber wieder rosig aus, im Vergleich zur vergangenen Spielzeit. Dass das für den Dänen auch etwas weniger Minuten auf dem Feld bedeutet, stört ihn nicht.

»In der vergangenen Saison musste man sicherlich etwas mehr haushalten mit der Kraft. Jetzt kannst du aufs Feld gehen und 100 Prozent Gas geben, denn die Wechselmöglichkeiten sind da«, sagt Mads Mensah Larsen, der bislang mit dem Saisonstart der SG zufrieden ist: »Selbst mit einem nicht so guten Spiel holen wir noch einen Punkt gegen Berlin.«

Gegen die Rhein-Neckar Löwen soll auch wieder im eigenen Spiel eine Schippe drauf gelegt werden. Fehlen werden auf der Reise im Flugzeug, die bereits am Freitag nach dem Training los geht, lediglich die noch verletzten Simon Hald und Aaron Mensing; dafür ist aber weiterhin Leon Kirschberger im Kader.