Ligaerfahrung für die DHK-Trainerbank

Mit Claus Lyngsøe übernimmt ein erfahrener Trainer das Zepter beim DHK Flensborg, der bereits in der ersten dänischen Liga tätig war. Die Kooperation mit der SG Flensburg-Handewitt soll damit noch weiter befeuert werden.

Claus Lyngsøe ist der neue Cheftrainer beim DHK Flensborg. Die Mannschaft in der 3. Liga ist die Speerspitze der neuen Kooperation zwischen dem SdU-Vertreter und der SG Flensburg-Handewitt.
Claus Lyngsøe ist der neue Cheftrainer beim DHK Flensborg. Die Mannschaft in der 3. Liga ist die Speerspitze der neuen Kooperation zwischen dem SdU-Vertreter und der SG Flensburg-Handewitt. Foto: Martin Ziemer

Timo Fleth

tif@fla.de

30. jun 2022, 17:36 d. 30. jun 2022, 17:36 kl. 30. jun 2022, 17:36

Med Claus Lyngsøe har DHK Flensborg fundet en ny og meget erfaren træner. Lyngsøe, der tidligere har været assistenttræner i SønderjyskE og cheftræner i TM Tønder, bliver forgangsmanden for topholdet i det nye samarbejde mellem DHK Flensborg, SG Flensburg-Handewitt og Flensburg Akademie. Udover Lyngsø kunne SdU-holdet også præsentere to nye spillere. Således kommer Leif Petersen fra Bredstedter TSV og Christoph Holletzek fra TSV Altenholz.

Flensburg. Die Pressekonferenz des DHK Flensborg gemeinsam mit der SG Flensburg-Handewitt und der Flensburg Akademie hatte noch viel mehr zu bieten, als die Kooperation der beteiligten. So konnte der DHK Flensborg auch einen neuen Trainer vorstellen. Der 56-jährige Claus Lyngsøe übernimmt die SdU-Handballer.

Viel Vorlauf vor dem Termin hatte der neue Trainer allerdings nicht, so wurde man sich doch erst am vergangenen Dienstag endgültig einig. Auf was sich Lyngsøe wirklich eingelassen hat, war für den in Sonderburg lebenden Dänen nicht wirklich abzuschätzen.

»Es sind aufgrund der Kürze der Zeit natürlich noch viele Fragen offen. Das ganze Projekt ist ganz frisch und wir werden sicherlich viele der Fragen im Verlauf auch beantworten müssen. Für den Verein und für die Region ist dieser Zusammenschluss aber sicher profitabel«, sagt der neue DHK-Trainer.

Ein unbekannter ist Claus Lyngsøe derweil in der Grenzregion nicht, wenngleich er bislang in Deutschland nur Fußball gespielt hat.

»Ich habe zwei Jahre für den TSB Flensburg und auch zwei Jahre für Flensburg 08 gespielt«, lacht der 56-Jährige darauf angesprochen.

Sicher ist aber, dass der DHK einen absoluten Fachmann für sich gewinnen konnte. Immerhin hat Lyngsøe neben seinem Posten bei den Liga-Handballern von SønderjyskE auch das Wunder vollbracht und die mit wenig Mitteln ausgestatteten Ballwerfer von TM Tønder in die erste dänische Liga geführt und gehalten.

Ziel Klassenerhalt

Eine Liga halten, das wird auch die Aufgabe des ruhigen Vertreters der Trainerzunft beim DHK Flensborg sein.

»Es wird keine Abstiegsrunde geben, sondern drei Absteiger und der Vierte muss dann noch in die Relegation. Deshalb zählt für uns nichts anderes als der Klassenerhalt. Als Pfund und gutes Omen für uns ist vielleicht, dass wir im ersten und letzten Saisonspiel Heimspiele haben«, schätzt Tjark Desler, der nach seinem Karriereende den Posten des Geschäftsführer Sport beim DHK übernommen hat, ein.

Nicht nur die realistische und demütige Einschätzung der Verantwortlichen haben Claus Lyngsøe angesprochen. Wichtig für ein solches Projekt auch, dass der Däne ein Händchen für die Arbeit mit Talenten hat, auch wenn er selbst sagt: »Für mich ist es wichtig uns als Team im Verlauf des Prozesses zu verbessern. Diese Aufgabe spricht mich an und dass dann zudem junge und unglaublich willige Spieler dabei sind, macht es noch noch interessanter«, so Lyngsøe.

Zwei Neuzugänge

Neben den jungen wilden aus der Flensburg Akademie und der SG Flensburg-Handewitt hat der DHK auch zwei externe Neuzugänge zu vermelden. So kommt zum einen ein junger Linkshänder in Leif Petersen vom Bredtstedter TSV an die Flensburger Förde und zum anderen mit Christoph Holletzek vom TSV Altenholz ein Linksaußen vom Ligakonkurrenten.

Wer sonst noch zum Kader für die 3. Liga gehören wird, ist Claus Lyngsøe bekannt, aber da noch einige rechtliche Unwägbarkeiten juristisch geprüft werden müssen, wer schlussendlich wo in dieser Zusammenarbeit spielen kann, steht der endgültige Kader noch nicht fest.