Punkte abgegeben - ein Remis reicht

Der Bredstedter TSV hat gegen Rosengarten II kampflos verloren. Die Partie gegen den AMTV Hamburg findet statt. SIF spielt gegen die SG Todesfelde.

Die »Bredis« verloren kampflos.
Die »Bredis« verloren kampflos. Foto: Archiv/Andreas Mommsen

Flensburg. Für Donnerstag Abend war in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, Gruppe B, der Frauen das Nachholspiel der »Zweiten« der HL Buchholz-Rosengarten gegen den Bredstedter TSV angesetzt. Doch diese Partie mussten die »Bredis« absagen.Die Erklärung von Trainer »Mücke« Carlsen lautet dazu: »Bei uns müssen gleich mehrere Spielerinnen bis 18 Uhr arbeiten, daher war es unmöglich um 20.30 Uhr in Buchholz aufzulaufen, denn man muss bei der Fahrtzeit immer bedenken, dass man auch durch den Elbtunnel muss. Außerdem kam die Ansetzung erst Anfang der Woche, und daher war es für die Spielerinnen, arbeitstechnisch nicht möglich einen früheren Feierabend zu regeln.«

Er erklärte weiter: »Wir sind ja schließlich reine Amateure und keine Profis.«Der BTSV hat versucht mit dem Gegner einen anderen Termin aus zu handeln, und der war bereit dieses Spiel am Sonntag, 21. November aus zu tragen. Doch damit war die spielleitende Stelle des Verbandes nicht einverstanden mit der Begründung, dass die Partie gegen Buchholz-Rosengarten vor dem letzten Spiel der Vorrunde, das heute stattfindet, aus zu tragen sei.So hat der Bredstedter TSV kampflos die Punkte abgeben müssen.»Das ist zwar ärgerlich, doch hätten wir uns auch bei zwei Siegen in Buchholz und gegen den AMTV nicht mehr aus der Abstiegs- in die Aufstiegsrunde retten können«, kommentiert Trainer »Mücke« Carlsen und versichert aber: »Das Spiel heute gegen den AMTV Hamburg (16 Uhr, Harald-Nommensen-Halle Bredstedt) wird stattfinden.«

Die Frauen von Slesvig IF peilen in dieser Gruppe die Aufstiegsrunde an. Der SdU-Vertreter (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger) liegt vor der letzten Partie der Vorrunde gegen die SG Todesfelde/Leezen, (heute 18 Uhr, SdU-Halle Schleswig), auf dem vierten Platz. Doch dieser muss gehalten werden, und um sicher zu sein, »muss ein Punkt her«.Das SIF-Team von Trainer Andre Wajerski käme dann auf 8:6 Zähler und wäre von den anderen Kandidaten, Fockbek und Ahrensburg, die direkt aufeinander treffen, nicht zu überholen. Ahrensburg käme bei einem Sieg nur auf sieben Zähler, Fockbek zwar auf acht Punkte, hat aber den direkten Vergleich gegen SIF verloren.

12 nov 2021, 11:47
Harald Jacobsen
sport@fla.de