Rückschlag: Semper fällt erneut aus

Franz Semper wird der SG Flensburg-Handewitt erneut einige Wochen fehlen. 

Franz Semper (r.) verpasste nach seiner Rückkehr dem SG-Angriff neuen Schwung. Nun steht aber erneut eine längere Pause an.
Franz Semper (r.) verpasste nach seiner Rückkehr dem SG-Angriff neuen Schwung. Nun steht aber erneut eine längere Pause an. Foto: Tim Riediger

Flensburg. Die bitteren Nachrichten wollen in dieser Spielzeit bei den Handballern der SG Flensburg-Handewitt einfach nicht abreißen. 

Linkshänder Franz Semper hatte sich rund zehn Monate nach seinem Kreuzbandriss wieder auf das Spielfeld zurückgekämpft und mit ansprechenden Leistungen Hoffnung auf personell bessere Zeiten bei der SG geschürt. Jetzt aber die Hiobsbotschaft - Teilruptur des operierten linken Kreuzbandes und damit wieder mehrere Wochen Ausfallzeit. Ein Zusammenprall im Pokalspiel in Erlangen, der schon dem beim ersten Kreuzbandriss ähnelte, war Schuld daran.

»Für Franz tut mir das unfassbar leid. Er hat sich ganz stark zurückgekämpft und in den Spielen, in denen er wieder auf der Platte stand, sofort Akzente gesetzt«, bedauert SG-Trainer Maik Machulla die Diagnose, die nach den Untersuchungen bei den SG-Mannschaftsärzten und beim Sempers Operateur in Leipzig bestand hatte.

Damit bleibt die Personalsituation angespannt bei den Flensburgern, die ohnehin schon auf Lasse Møller, Gøran Johannessen und Magnus Rød im Rückraum verzichten müssen. Dass damit erneut eine Zeit ohne Linkshänder in der zweiten Reihe ansteht kommt noch oben drauf.

»Für uns als Mannschaft ist dies ein erneuter Rückschlag, den wir gemeinsam verkraften müssen. Dieser Herausforderung werden wir uns einmal mehr als Mannschaft stellen. Die Belastung auf unsere wenigen Rückraumspieler wird somit weiterhin deutlich hoch bleiben. Ich wünsche Franz, dass er schnell wieder fit wird«, so Machulla.

Die Suche nach Ersatz dürfte damit die ohnehin schon hohe Prioritätenstufe bei der SG Flensburg-Handewitt nochmal getoppt haben. Einfacher, jemanden passendes für den Rückraum zu finden, dürfte es nicht geworden sein. Dennoch gibt sich SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke kämpferisch.

»Unsere SG ist stark genug, um diese Misere an verletzen Spielern der letzten Monate zu überstehen. Dafür geben wir gemeinsam alles. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Mannschaft zu entlasten«, so Schmäschke, der damit nochmal die Suche nach Ersatz bestätigt.  

12 okt 2021, 14:00
Timo Fleth
tif@fla.de