SG will zurück in die Erfolgsspur

Die SG Flensburg-Handewitt will die Serie mit fünf Spielen ohne Sieg am Sonnabend beim TuS N-Lübbecke beenden.

Der Plan von SG-Trainer Maik Machulla für die Partie beim TuS N-Lübbecke steht.
Der Plan von SG-Trainer Maik Machulla für die Partie beim TuS N-Lübbecke steht. Foto: Tim Riediger

Flensburg. Siege gab es wettbewerbsübergreifend bisher nur einen für die Handballer der SG Flensburg-Handewitt und das zum Saisonstart der Bundesliga bei GWD Minden. In der Folge verzeichneten die Flensburger zwei Remis und drei Niederlagen. Entsprechend groß ist der Durst der SG nach einem doppelten Punktgewinn. Klappen soll dies am Sonnabend (20.30 Uhr/Sky) wenn es beim Aufsteiger TuS N-Lübbecke zur Sache geht. 

»Für uns kommt es darauf an, unsere gute Leistung gegen Paris nun auch wieder in der Bundesliga zu zeigen. Die gleiche Aggressivität und Leidenschaft an den Tag zu legen. Einfach zu zeigen, dass wir uns bewusst sind, dass um jeden Punkt hart gekämpft werden muss. Das hat mir gegen Paris gut gefallen und das möchte ich auch gegen Lübbecke sehen. Dann bin ich davon überzeugt, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren werden«, so SG-Trainer Maik Machulla.

Für Maik Machulla stand bereits nach dem Spiel gegen Paris Saint-Germain Handball in der Champions League am vergangenen Mittwoch fest, dass der Partie in Nettelstedt große Bedeutung zukommt. Immerhin rangiert die erfolgsverwöhnte SG in der Tabelle mit drei absolvierten Spielen nur auf Platz zehn. Die Leistungskurve zeigte aber schon deutlich nach oben gegen die Franzosen und macht  Hoffnung auf Besserung auch in der Bundesliga.

Stabiler Aufsteiger

Dass es gegen den Aufsteiger kein leichtes Unterfangen wird, steht für den SG-Trainer aber außer Frage.

»Lübbecke ist unglaublich kampfstark und verteidigt gerade im Innenblock unglaublich aggressiv und leidenschaftlich. Sie haben in der Bundesliga deutlich nachgewiesen, dass sie das Zeug haben, die Klasse zu halten. Sie sind auf allen Positionen stabil«, so Machulla anerkennend.

Einen Plan, wie es gegen den TuS N-Lübbecke, die mit Marek Nissen einen Flensburger Jungen in der Mannschaft haben (wir berichteten), gehen soll, hat Maik Machulla der Mannschaft schon an die Hand gegeben.

»Wir fahren selbstbewusst nach Lübbecke und mit einer klaren Idee, wie wir das Spiel angehen wollen«, so der SG-Trainer, der dafür auf den Kader aus dem Paris-Spiel zurückgreifen kann.

Das bedeutet, dass auch Franz Semper nach seiner langen Verletzungspause sein erstes Spiel gut verkraftet hat und mit an Bord ist. Mit dabei ist auch Torhüter Felix Backhaus für den Fall, dass Kevin Møller kurzfristig zu seiner schwangeren Frau abreisen muss.

2 okt 2021, 8:52
Timo Fleth
tif@fla.de