EM-Auftakt gelungen

Die Skandinavier der SG Flensburg-Handewitt haben mit ihren Nationalmannschaften einen gelungenen Auftakt in die Europameisterschaft gefeiert.

Rasmus Lauge ist zurück im dänischen Spiel und hat von Beginn die Chefrolle wieder übernommen.
Rasmus Lauge ist zurück im dänischen Spiel und hat von Beginn die Chefrolle wieder übernommen. Foto: REUTERS/Marton Monus/Ritzau Scanpix

Timo Fleth

tif@fla.de

13. jan 2022, 22:04 d. 13. jan 2022, 22:04 kl. 13. jan 2022, 22:04

Trods en sløj anden halvleg fik Danmark en god start på EM med en sikker sejr over Montenegro.

Under normale omstændigheder må Montenegros chancer betegnes som små i en kamp mod de danske håndboldherrer.

Og med en trup fuld af coronaafbud og en smittet træner var der absolut intet at stille op i torsdagens EM-premiere, som endte med en stensikker dansk sejr på 30-21.

Sejren var så godt som sikret efter første halvleg, hvor danskerne var foran med otte mål.

Det tillod landstræner Nikolaj Jacobsen at give nogle af reserverne lidt ekstra spilletid efter pausen, hvor niveauet da også dalede betragteligt.

Debrecen. Insgesamt ein gelungener Auftakt für die dänischen Handballer bei der Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei. In Debrecen setzte sich die Auswahl von Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen ohne die ganz großen Mühen souverän mit 30:21 gegen Montenegro durch.

Aus dem dänischen Sextett der SG Flensburg-Handewitt schafften es wie erwartet nur fünf auf den Spielbericht von Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen. Lasse Svan und Emil Jakobsen kamen dabei von Beginn an zum Einsatz. Aaron Mensing hingegen musste gemeinsam mit René Antonsen und Niclas Kirkeløkke auf der Tribüne in Debrecen platz nehmen. 

Von da aus konnte das Trio nach einem dänischen Blitzstart sehe, dass sich vor allem der Angriff um den ehemaligen Flensburger Rasmus Lauge erstaunlich schwer tat. Es fehlte das Tempo gegen die 5:1-Deckung der Montenegriner. Das kam allerdings nicht wirklich zum Tragen, da die Abwehr, gegen eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft aus Montenegro, immer stabiler wurde. Der starke Niklas Landin im dänischen Tor fand zudem von Beginn in die Partie. Das reichte, um sich langsam, aber sicher immer weiter abzusetzen.

Bis zur Pause hatte sich Dänemark so eine beruhigende 18:10-Führung erspielt, wobei Nikolaj Jacobsen auch schon im ersten Durchgang mit dem Wechseln angefangen hat.


Mads Mensah Larsen kam im zweiten Durchgang zu seinen Spielminuten im dänischen Auftaktsieg. - Foto: Ritzau Scanpix

Zu Beginn der zweiten Halbzeit räumte Lasse Svan seinen Platz und machte Platz für Johan Hansen, der ihn auch im Sommer in Flensburg beerben wird. Zudem kam mit Mads Mensah Larsen ein weiterer Flensburger zu seinen ersten Spielminuten. Dies zunächst allerdings erst nur in der Abwehr.

Nach rund zehn Minuten in der zweiten Halbzeit fand dann auch Simon Hald den Weg aufs Feld. Der Flensburger Kreisläufer übernahm den Abwehrposten von Henrik Møllgaard, der dort bereits seine zweite Zeitstrafe kassiert hatte. Auch wenn das dänische Spiel nicht mehr ganz die Durchschlagskraft hatte, wie zu Beginn der Partie, war der Leistungsunterschied dennoch deutlich. In den letzten fünf Minuten kam dann auch SG-Torhüter Kevin Møller zu seinen ersten Minuten bei der Endrunde in Ungarn und der Slowakei. 

Am Ende gewann Dänemark sein Auftaktspiel der Europameisterschaft gegen Montenegro mit 30:21. Dabei steuerten die Flensburger Lasse Svan drei, Emil Jakobsen zwei, Mads Mensah Larsen und Simon Hald ein Tor bei.  

Skandinavische Erfolge

Im Duell der Spieler der SG Flensburg-Handewitt zwischen Schwedens Jim Gottfridsson und Hampus Wanne und Bosniens Benjamin Buric, hatten klar die Skandinavier den längeren Atem. Bereits zur Pause hatte der gerade erst aus der Corona-Isolation gekommene Wanne fünf Treffer auf seinem Konto und somit einen ordentlichen Anteil an der 17:11-Führung. Buric hingegen hatte dagegen kaum Chancen sich auszuzeichnen.

Am Ende gelang Schweden ein souveräner 30:18-Sieg bei dem Hampus Wanne 6 Tore und Jim Gottfridsson 3 Tore erzielte. Bosnien-Herzegowina und SG-Keeper Benjamin Buric bleibt nichts anders übrig als in den verbliebenen beiden Spielen der Vorrunde gegen Tschechien und Spanien ihr Glück zu versuchen.

Norwegens Handballer, ohne die verletzten Gøran Søgard Johannessen und Magnus Rød von der SG Flensburg-Handewitt, ruckelten sich gegen die Gastgeber der Slowakei ins Turnier. Zur Pause führte Norwegen um den ehemaligen SG-Keeper Torbjørn Bergerud mit 15:11. Am Ende reichte es für die Mannschaft von Christian Berge zu einem deutlichen 35:25-Erfolg zum Auftakt der Europameisterschaft.