SC will anderes Gesicht zeigen

Der SC Weiche Flensburg 08 will beim SV Atlas Delmenhorst anders auftreten als im letzten Heimspiel. Personell stimmen die Voraussetzungen, bleibt nur die Umsetzung.

SC-Trainer Thomas Seeliger ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft in Delmenhorst anders auftreten wird als zuletzt.
SC-Trainer Thomas Seeliger ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft in Delmenhorst anders auftreten wird als zuletzt. Foto: Tim Riediger

Timo Fleth

tif@fla.de

fredag d. 23. september 2022, kl. 14:43

Flensburg. Der Stachel nach der dritten Heimniederlage der laufenden Spielzeit am vergangenen Spieltag saß bei den Regionalliga-Fußballern des SC Weiche Flensburg 08 während der Woche noch tief. Die Chance, es besser zu machen, bekommt das Team von Thomas Seeliger bereits am Sonnabend (16 Uhr), wenn die Reise zum SV Atlas Delmenhorst geht. 

»Ich hoffe, wir zeigen unser richtiges Gesicht. Fußball lebt von den Vorgaben der Trainer genauso wie von der Umsetzung der Spieler. Alle müssen sich da einbringen und jeder Einzelne ist gefordert«, so der SC-Trainer, der aber davon überzeugt ist, dass die Mannschaft wieder anders auftreten wird: »Die Basics müssen halt stimmen und man muss bereit sein, füreinender einzustehen und die Zweikämpfe anzunehmen. Wir heulen nicht und schauen nach vorne.«

Dass es auf dem großen Platz in Delmenhorst für die Flensburger aber kein Selbstläufer wird, steht nicht nur aufgrund der Niederlage in der Vorwoche außer Frage. Der SV Atlas hat bei seinen Heimspielen lediglich gegen den SV Drochtersen/Assel Federn lassen müssen. Mannschaften wie der FC Teutonia 05 Ottensen oder der FC St. Pauli II mussten hingegen ohne Punkte abreisen.

»Wir werden in Delmenhorst nichts geschenkt bekommen. Wir kommen eben immer als Favorit, was wir uns auch erarbeitet haben, und treffen auf Gegner, die topmotiviert sind. Da werden wir an unsere Grenzen gehen müssen«, so Seeligers Einschätzung der Partie.

Dass mancherorts bereits von einer ausgewachsenen Krise der Flensburger gesprochen wird, lässt den SC-Trainer zwar nicht kalt, aber auch noch lange nicht aus der Haut fahren.

»Wir wissen, dass wir in bestimmten Spielen noch Steigerungsbedarf hatten und insgesamt wesentlich konsequenter und stabiler werden müssen. Dennoch liegen wir nur drei Punkte hinter Platz eins«, ordnet Seeliger ein.

Die Voraussetzungen, wieder das gewünschte Gesicht zu zeigen, sind dabei für den SC und Trainer Seeliger gut. Zwar rückt Jonas Wolz aus der zweiten Mannschaft für den weiterhin angeschlagenen Keeper Jesper Heim ins Aufgebot, aber ansonsten meldet der SC-Trainer »personell keine Sorgen«.