Mit dem Kiosk startete das Konzept einer klimafreundlichen Schule, für das die Käte-Lassen-Schule bislang drei Preise gewonnen hat.

Mit dem Kiosk startete das Konzept einer klimafreundlichen Schule, für das die Käte-Lassen-Schule bislang drei Preise gewonnen hat. (Foto: Lars Salomonsen)

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Klimafreundliche »Grüne Käte«

Umwelt

Die Käte-Lassen-Schule gewann den ersten Preis für ihr Konzept auf dem Weg zu
einer klimafreundlichen Gemeinschaftsschule.

Renate Hopfe (rh@fla.de)

mandag, 10. dec 2012

FLENSBURG. 3000 Euro gewann und den ersten Platz belegte die Käte-Lassen-Schule beim Wettbewerb »Jes! Jugend. Energie. Spaß« während der Messe »new energy Husum« mit ihrem Projekt »Grüne Käte«. Hinter ihm verbirgt sich ein Konzept für eine klimafreundliche Gemeinschaftsschule mit einer umfassenden Betrachtung der Energiebilanz. An dem Wettbewerb nahmen knapp 40 Gruppen teil.

Vor ungefähr einem Jahr hat Projektleiter Claas Barkow die Idee des »Grünen Kiosk« ins Leben gerufen. Mit der Umgestaltung des Schülerkiosk, an dem es in den Pausen Brötchen und Getränke gibt, hat sich die zehnköpfige Projektgruppe das erste Mal an dem Wettbewerb »Jes« beteiligt und bereits 1000 Euro gewonnen. Das Geld wurde in die Wärmedämmung des Kiosk und Verkleinerung der Fenster gesteckt, wobei die Schüler selbst mit Hand anlegten.

Erster Preis erzielt

»Dabei sind wir auf den Geschmack gekommen und haben überlegt, wie wir die Idee der Energieeinsparung auf unsere 60 Jahre alte Schule übertragen können«, berichtet Barkow im Gespräch mit Flensborg Avis. »Wir haben den Gedanken des Klimaschutzes weitergedacht, woraus die »Grüne Käte« geboren wurde.« Die Schüler zogen laut Barkow, der an der Schule Mathematik, Technik und Sport unterrichtet, sofort mit und achteten darauf, wo dauernd ein Wasserhahn lief oder das Licht brannte.

In einer Projektwoche der fünften bis achten Klassen drehten die Schüler drei Videos, mit denen sie sich beim Flensburger Klimapakt, der das Ziel verfolgt, dass die Stadt bis 2050 CO2 neutral sein soll, bewarben. Sie erzielten ebenfalls den ersten Preis und gewannen 500 Euro.

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