Gipfel-Stürmerin

Læserbrev

søndag, 09.09. 2018 16:46

Uwe Heldt, Flensburg

Chefredakteur Jørgen Møllekær legt los. Seine Standpunkte zur Lage der Kommunalpolitik in Flensburg lösen Diskussionen aus. Sein Leder-Kommentar »Overborgmesterens enegange« nimmt das Politik-Szenario scharf unter die Lupe. Die Leser: Dunkle Wolken ziehen auf. Schnell kann die Luft in Flensburg brennen.

OB Simone Lange (SPD) will mit Sahra Wagenknecht (Die Linke) eine Kampf-Einheit bilden. Das Aushänge-Schild der Linken hat die Initiative »Aufstehen« in die Öffentlichkeit gebracht. Da gibt es viel Zuspruch. Simone Lange steigt mit ins Boot. Avis-Vordenker Jørgen Møllekær beklagt den Aufstieg der SPD-Frau in die Position als Oberbürgermeisterin. Nur durch Zufall und Glück sei sie durch ein Wahlbündnis auf den Chef-Sessel gewählt worden, um die Wiederwahl des amtierenden OB Simon Faber (SSW) zu verhindern.

Avis-Chefdenker Jørgen Møllekær hat bereits nach der OB-Wahl (Amtsantritt 15. Januar 2017) prognostiziert, dass es zum Streit zwischen den Rats-Fraktionen und der OB kommen könnte. Sein Voraus-Denken wird jetzt bestätigt. Die Misere ist jetzt da.

Über die Absichten und Zukunft der OB wird spekuliert. Die gekrönte SPD-Frau steht in Flensburg auf der Abschussliste. Die Argumente im Leitartikel gefallen. Nachdenken der Leser kommt da auf. Im Politik-Forum Flensburg-West: Aus den vielfältigen Gedankenspielen ist keine konstruktive Kritik herausgekommen. Dafür zu kurzes, einseitiges Denken und Polemik.

Die Gedanken sind frei! In der aktuellen Diskussion gibt es Pro- und Contra-Positionen. Wenn die amtierende OB auf den politischen Gipfel will, soll sie nicht als Angeklagte an den Pranger gestellt werden. Im Spitzenamt als OB hat die strebsame Politikerin ihr Befähigungsprofil beachtlich erweitert. In der Politik auf höherer Ebene hat sie sich einen Namen gemacht, geeignet für Spitzen-Ämter. Noch setzt die Spitzen-Frau auf ihr Amt als Oberbürgermeisterin: »Ich bleibe in Flensburg!« Längst muss sie erleben, dass ihr starker Gegenwind ins Gesicht und in den Kopf weht. Die Verwaltungs-Chefin hat längst durchgespielt, dass sie bei der Wahl in Spitzenämter in Flensburg chancenlos ist und da keine Zukunft hat. Die »Linke« kann zum Sprungbrett werden. Beim Projekt »Aufstehen« liegt die Zukunft der ehrgeizigen SPD-Politikerin. Die Bundeshauptstadt ist als Ziel angepeilt. Wenn, dann wird Sahra Wagenknecht (Die Linke) die Steigbügelhalterin für eine Karriere im Bundestag. Da spielt auch das Risiko mit.

Avis-Chefredakteur Jørgen Møllekær deutet in seinem Leitartikel Verärgerungen an. Gesagt werden muss, dass auch in Avis-Leitartikel Worte der Fairness gehören. Positives Denken ist geboten. Das fehlt! Dieses Journalisten-Prinzip kann bei Avis nicht generalisiert werden!

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