Durch Keller-Verzicht Kosten sparen – geht das?

Viele Bauherren verzichten aus Kostengründen auf den Keller.

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Genrefoto: Mia Bucher/dpa

Berlin. Wie hoch ist die Notwendigkeit eines Kellers, wenn man sich für den Neubau eines Einfamilienhauses entscheidet. Finanziell werden für einen Keller schnell 50.000 Euro und mehr fällig. Daher entscheiden sich viele Bauherren gegen zusätzlichen Raum im Untergeschoss. Doch kann man mit dem Keller-Verzicht wirklich Kosten sparen?

Der Verband Privater Bauherren rät dazu, eine solche Entscheidung nicht leichtfertig zu treffen, sondern genau zu kalkulieren. Auch die Frage des Raumbedarfs, die Familienplanung und mögliche Freizeitaktivitäten sollten bei der Entscheidung für oder gegen einen Keller eine Rolle spielen. 

Die Preisentwicklung einerseits und die zur Verfügung stehenden Grundstücke anderseits zwängen Bauherren oft zu schlanken Grundrissen, die kaum zusätzliche Abstellflächen böten. Wer auf den Keller verzichte, müsse sich auch darüber im Klaren sein, dass der Wiederverkaufswert gegebenenfalls niedriger sei oder das Objekt sich insgesamt schwerer vermarkten lasse.

on 29 jun, 21:42
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