Der Ton macht die Musik!

Es gehört gemeinhin zum guten Ton, Gästen keine anstrengende Musik um die Ohren zu hauen. Doch was, wenn Sie Ihren Gästen und sich selbst gar nicht die falsche Musik zumuten, sondern vielmehr eine schlechte Tonqualität?

Billede
Foto: Pixabay



søndag d. 18. juli 2021 kl. 17:00

Annonce

Bestimmt können Sie einen guten Sound von einem weniger guten Sound unterscheiden und damit ist nicht die Aufnahme-, sondern die Wiedergabequalität gemeint. Doch könnten Sie auch sagen, was eine gute Tonqualität ausmacht?

Die wichtigsten Faktoren für einen guten Sound

Qualität und Aufstellung der Lautsprecher

Selbstverständlich dürfen Sie keinen beeindruckenden Sound von den eingebauten Lautsprechern Ihres Laptops erwarten. Die Qualität der verwendeten Lautsprecher ist einer der wichtigsten Faktoren für einen guten Sound. Doch selbst wenn Sie die besten High-End Lautsprecher in Ihr Wohnzimmer stellen, werden Sie dadurch nicht automatisch den besten Sound erhalten. 

Durch die richtige Aufstellung der Lautsprecher lässt sich sogar aus mittelmäßigen Geräten ein eindrucksvolles Klangerlebnis herauskitzeln. Dabei kommt es sehr auf Ihren Raum an und wie dieser geformt und möbliert ist. Probieren Sie am besten viele verschiedene Positionen aus und seien Sie kreativ! Natürlich wäre das Ziel, in allen Ecken Lautsprecher stehen oder hängen zu haben, doch auch wenn das nicht möglich ist, werden Sie die richtigen Stellen finden. 

Die Raumakustik 

Schall ist eine Welle und als solche wir er gebrochen und reflektiert. Flache Wände und Decken sowie Fenster reflektieren die Wellen, welche sich dann gegenseitig kreuzen und neue kleinere Wellen erzeugen. Dieser Effekt ist gemeinhin bekannt als Hall. In großen Räumen mit wenigen Ecken und hohen Decken entsteht dieser häufig und schnell. Dieser verschlechtert nicht nur die Qualität des Musik- und Filmerlebnisses, sondern ist auch bei Video-Calls und Gesprächen im Raum störend. 

Welche Auswirkungen hat ein schlechter Sound?

Allgemein stört schlechter Sound nicht nur, er minimiert auch die Konzentration und ist bei Gesprächen anstrengend. Schon ab drei Gesprächspartnern kommt es schnell dazu, dass Sie Ihre Gegenüber nicht mehr verstehen, weil der Schall im großen Raum verloren geht, beziehungsweise durch den Halleffekt schlecht zu verstehen ist. 

Oft ist die erste Reaktion von Menschen, die nicht verstanden werden, lauter zu reden. Die Nachteile des Nachhalls werden dadurch aber nicht verbessert. Für Musik gilt das Gleiche. Wenn Sie Ihre Musik nicht genießen können, obwohl Sie wunderbare Boxen haben, diese perfekt aufgestellt sind und alle Ihre Wiedergabegeräte absolut High-End sind, dann liegt das Problem wahrscheinlich an Ihrer Raumakustik. Viele Menschen drehen Ihre Musik immer weiter auf, denn auch das gibt uns das Gefühl, die Akustik hätte sich verbessert, um den Sound auskosten zu können. 

Wenn Sie sich ständig in Umgebungen mit schlechter Akustik aufhalten oder laute Musik hören beziehungsweise laute Gespräche führen, kann das sogar zu Gehörschäden führen. Eine bessere Schallumgebung ist also nicht nur angenehm, sondern auch gesund.

Einfache Lösungen, um die Raumakustik zu verbessern

Die Schallwellen werden von harten Oberflächen am stärksten reflektiert. Akustikplatten, die auch Absorber genannt werden, „fangen“ den Schall auf und geben ihn nur gedämpft in den Raum zurück. In Ihrem Wohnzimmer lassen sich diese ganz leicht selbst verbauen und die Modelle von Woodupp haben sogar den Effekt, eine stylische Ergänzung zu Ihrer Inneneinrichtung zu sein. 

Beim Filmschauen oder Musikhören werden nicht nur Ihre Nachbarn weniger gestört von den lauten Geräuschen, Sie selbst erleben den Sound auch viel realer. Hohe Decken und große Wände in der Musikecke oder die Wand hinter dem Fernseher sind die perfekten Orte, um die Akustikplatten anzubringen. Dort wird der Schall optimal aufgefangen und der störende Hall eliminiert. 

Ihre Mitmenschen müssen nicht mehr Ihren eigenen Widerhall übertönen und Sie können Musik auf Zimmerlautstärke endlich genießen, wie als wäre sie live.