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Schachtmeister Jürgen Weege vor der fertiggestellten Brücke und dem schon weit gediehenen Wanderweg im Osbektal.

Schachtmeister Jürgen Weege vor der fertiggestellten Brücke und dem schon weit gediehenen Wanderweg im Osbektal. (Foto: Martina Metzger)

Durch das Osbektal
an die Förde

Verkehr

Verlängerung des Förde-Wanderweges zwischen Sonwik und Fördestraße steht vor der Fertigstellung.

Uwe Sprenger (us@fla.de)

tir, 07. jun 2011, 19:15

FLENSBURG. Mürwik rückt näher ans Wasser - jedenfalls für Spaziergänger und Radler: Dank eines günstigen Witterungsverlaufes kann die Verlängerung des Förde-Wanderweges zwischen Sonwik und Fördestraße durch das Osbektal wohl noch vor dem richtigen Beginn der Sommersaison fertiggestellt werden. Schachtmeister Jürgen Weege von der Tiefbaufirma »Davids« ging am Dienstag davon aus, dass für die letzten Arbeiten nur noch drei bis vier Wochen benötigt werden.

Bei einem Ortstermin auf der Baustelle konnte er auf eine ganze Reihe von Baufortschritten verweisen: An dem gut 420 Meter langen Wanderweg durch den Talraum fehlen bis auf wenige Meter nur noch die Deckschicht und die Sitzgelegenheiten am Rande. Die von Bundeswehr geforderte Brücke über den Weg ist seit letzter Woche vollständig montiert. Und auch die Zuwegungen zu der 18 Meter langen Aluminium-Konstruktion von der Marineschule und der Schule für Strategische Aufklärung sind seit Montag fertig.

Am Dienstagvormittag fehlte nur noch der Regen, der die Brechsand-Deckschicht der insgeamt 160 Meter langen Zuwegungen von den beiden Militärschulen zum Abbinden bringen soll. Außerdem stand auch noch die Anlage eines neuen Zaunes aus, der den neuen Wanderweg von der Schule für Strategische Aufklärung abgrenzen wird.

Glück mit dem Wetter

»Wir haben mit der Witterung richtig Glück gehabt. Erst hat uns der Frost dabei geholfen, die Baumaschinen in die höher gelegene Bereiche des Talraumes zu bringen. Dann gab es schnell höhere Temperaturen und wenig Regen, so dass wir alle anstehenden Tiefbauarbeiten ohne Pausen angehen konnten«, berichtete Schachtmeister Weege.

Eigentlich sollte mit den Bauarbeiten für die Wanderweg-Verlängerung zwischen Sonwik und Fördestraße schon im Herbst vergangenen Jahres begonnen werden. Der frühe Wintereinbruch warf die Terminplanung aber über den Haufen. Erst im Februar dieses Jahres konnten die ersten Arbeiten anlaufen.

Für Material und Arbeit hat das Technische Betriebszentrum (TBZ) rund 350.000 Euro in den Etat eingestellt. Teuerster Einzelposten der Baukosten-Kalkulation ist die aus Österreich angelieferte Brücke. Für die Alu-Konstruktion mit einem Gesamtgewicht von nur drei Tonnen sind im Etat allein 150.000 Euro ausgewiesen.